Digitalisierung in der Landwirtschaft – So steuert die Region um

Die Digitalisierung war in Deutschland schon in den letzten Jahren in aller Munde. Zahlreiche Branchen versuchen sich für die Zukunft aufzustellen, indem sie selbst wichtige Schritte in diese Richtung gehen. Besonders die Landwirtschaft nimmt in den Berichten und Darstellungen bis dato nur eine Nebenrolle ein. Wie bedeutend der digitale Wandel jedoch gerade dort sein könnte, das sehen wir uns hier in diesem Artikel an.

Für viele kein Neuland mehr

Gleich zu Beginn ist es wichtig, sich den aktuellen Status zu vergegenwärtigen. Zahlreiche Landwirte haben hierzulande schon die sich ihnen bietende Chance erkannt. Dies zeigt sich zum Beispiel daran, dass zuletzt in 45 Prozent der Betriebe GPS-gesteuerte Landmaschinen zum Einsatz kamen. Etwa den gleichen Anteil haben inzwischen intelligente Systeme, welche die Fütterung der Tiere vereinfachen sollen. Selbst Agrar-Apps, die auf dem Smartphone oder dem Tablet installiert werden können, sind innerhalb der Branche inzwischen weit verbreitet.

Zugleich gibt es eine ganze Reihe von Anwendungen, die bislang weniger als jeder vierte Betrieb zu seinen Gunsten nutzt. Dazu zählt zum Beispiel die Sensortechnik, der eigentlich eine große Bedeutung zukommen soll. Zugleich werden die Daten zu Klima, Boden und Pflanzen bislang nur von wenigen Betrieben exakt erfasst. Dabei können diese Systeme auch vorausschauend einen wichtigen Zweck erfüllen. Auf diese Weise sind genaue Prognosen möglich, was zum Beispiel künftige Ernteausfälle angeht. Damit ist die Chance verbunden, die wirtschaftlichen Grundlagen des Betriebs mit einer großen Weitsicht zu optimieren.

Tipps für den gelungenen Einstieg

Unter den Landwirten in der Region gibt es zugleich eine große Unsicherheit darüber, wie der Einstieg in die Digitalisierung überhaupt gelingen kann. Gerade in Anbetracht der zahlreichen Möglichkeiten und Optionen, die auf diesem Gebiet zur Verfügung stehen, entsteht oft eine gewisse Verunsicherung. Namhafte Firmen haben sich aus dem Grund das Ziel gesetzt, die nötige Unterstützung auf diesem Weg zu gewähren.

Einen optimalen Einstieg in die Digitalisierung in der Landwirtschaft bietet 365FarmNet. Die Agrarsoftware bietet neben den kostenfreien Grundfunktionen, wie der Ackerschlagkartei oder dem CC-Nachweis für Pflanzenschutz, zahlreiche individuelle Professionalisierungsmöglichkeiten, wie eine automatisierte Dokumentation landwirtschaftlicher Arbeitsvorgänge. Ergänzt werden diese Funktionen mit mobilen Applikationen, die einfach auf dem Smartphone oder Tablet installiert werden können. So kann die Dokumentation direkt auf dem Feld oder im Stall erfolgen.

Unterstützung in der ökologischen Zukunft

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass viele Landwirte finanziell stark unter Druck stehen. In den letzten Jahren suchten deshalb viele von ihnen nach Mitteln und Wegen, um einen positiven Einfluss auf die Marge ausüben zu können. Genau an diesem Punkt dürfte die Digitalisierung ihre Wirkung nicht verfehlen. Doch auch die wachsenden ökologischen Ansprüche, die in den nächsten Jahren noch mehr an Bedeutung gewinnen werden, spielen bei diesen Planungen eine wichtige Rolle.

In einer Umfrage unter Landwirten waren mehr als 93 Prozent der Befragten der Ansicht, dass die neuen Technologien dazu beitragen würden, wichtige Ressourcen zu sparen. So könnten in Zukunft zum Beispiel weniger Dünger oder Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden. Eine umweltschonendere Produktion und der Weg hin zu einer nachhaltigen Landwirtschaft wäre die Folge. Immerhin 65 Prozent sind der Meinung, dass auch Vorteile für das Tierwohl mit der Einführung verbunden wären. Die Aussicht, eine effiziente Produktion mit einem Plus an Nachhaltigkeit zu verbinden, würde genau den Ansprüchen gerecht werden, an denen sich die Landwirtschaft schon heute messen lassen muss. Auch hier zeigt sich der enorme Mehrwert, der mit dem digitalen Wandel für die Branche verbunden sein könnte.

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