Endlich Nichtraucher werden: Tipps zur Rauchentwöhnung

Die Hilfestellungen und Angebote, Nichtraucher zu werden und das lästige Laster endlich zu lassen, sind vielfältig. Trotz dieses großen Angebotes an Entwöhnungstherapien rauchten im Jahr 2020 noch etwa 28 % der deutschen Bevölkerung. Einer der höchsten Werte in Europa. Die Raucherinnen und Raucher sind sich der damit verbundenen gesundheitlichen Risiken oft sehr wohl bewusst und ein großer Anteil der regelmäßigen Raucher möchte damit aufhören. Doch in vielen Fällen ist die Sucht, aber auch die Gewohnheit so stark ausgeprägt, dass es sehr schwer fällt, das Rauchen völlig zu stoppen und es immer wieder zu Rückfällen kommt. 

Gewöhnung oft schon in der Jugend

Ein wesentliches Problem hinsichtlich der Rauchentwöhnung besteht darin, dass die schlechte Angewohnheit oft schon im Jugendalter begonnen wird.

Trotz der hohen Risiken beginnen bereits viele als Jugendliche mit dem Rauchen, wo sich die Gewohnheit in einer besonders prägenden Phase einschleicht und damit noch schwerer weg zu bekommen ist.

Gerade in diesem Alter sind auch die gesundheitlichen Auswirkungen auf die jungen Körper groß. Oft machen sich die Auswirkungen des Rauchens durch einen erhöhten Puls, geringe Kondition, aber auch niedrige Lungenkapazität und Kurzatmigkeit bemerkbar.

Gründe für ein Umdenken

Es sind vor allem gesundheitliche Gründe und der Wunsch, wieder frei durchatmen zu können, die viele Raucher zu einem Umdenken bewegen und dazu, das Rauchen aufzuhören. Doch auch finanzielle Aspekte spielen eine große Rolle. Denn der wöchentliche Zigarettenkauf schlägt sich auch drastisch in der Geldbörse nieder.

Über das Jahr hinweg werden so zumindest einige hundert Euro, in vielen Fällen aber sogar noch höhere Summen einfach verpafft. Hochgerechnet auf zehn, 20 Jahre könnte sich der eine oder andere auch ein schickes Auto damit kaufen oder auch den Eigenmittelanteil für eine Wohnungsfinanzierung damit stellen. Vor allem aber wenn regelmäßiges Husten auftritt und bereits Freunde sich über den Zigarettengeruch im Haushalt beklagen, sind dies heftige Gründe, das Rauchen sein zu lassen.

Die Wege zu einem rauchfreien Leben

Eine wesentliche Grundregel für den Erfolg bei der Rauchentwöhnung besteht darin, es nicht von einem Tag auf den anderen umsetzen zu wollen, sondern step by step den Konsum zu reduzieren.

Dazu sollte dieses Vorhaben von einer klaren Strategie begleitet werden. Eine gute Variante ist beispielsweise der Umstieg oder teilweise Umstieg auf Alternativen ohne Nikotin oder mit geringem Nikotingehalt.

Prädestiniert dafür sind etwa E-Zigaretten. Die große E Liquid Auswahl im Dampfer Shop macht es leicht, die richtige Geschmacksrichtung für jeden zu finden und den Umstieg damit einfach zu gestalten.

Eine solche Variante ist häufig einfacher als der kalte Entzug, bei dem die Zigarette einfach komplett weggelassen wird, weil auch die Gewohnheit, etwas in der Hand zu halten und daran zu ziehen, nicht komplett wegfällt.

Tipps zur Rauchentwöhnung

Erfolgreiche Rauchentwöhnung spielt sich zu großen Teilen auch auf psychologischer Ebene ab. So macht es Sinn, Freunden von dem Vorhaben zu erzählen, die einen im besten Fall auch immer wieder darauf aufmerksam machen und unterstützen.

Sport hilft, die Erfolge schneller zu sehen, indem sich dank verbesserter Atemleistung wieder bessere Leistungen erzielen lassen. Ab und zu können auch Belohnungen für Etappenziele, etwa zwei, vier 8 Wochen rauchfrei eingebaut werden.

Da Rauchen viel mit Gewohnheit zu tun hat, ist es wichtig, auch Situationen zu vermeiden, die einen Rückfall begünstigen können oder sich gut darauf vorzubereiten.

Etwa, wenn die Kollegen in der Pause fragen, ob man mit auf eine Zigarette vor die Tür kommen möchte oder wenn es darum geht, mit Freunden durch die Clubs zu ziehen.

Hier kann es wichtig sein, ein klares „Nein danke“ vor dem Spiegel zu üben. Mit einer Kombination aus diesen Maßnahmen lässt sich Schritt für Schritt das gewünschte Ziel, rauchfrei zu werden, üblicherweise gut erreichen.

Titelbild: ©iStock - Mariia Kokorina