Heimwerker aufgepasst – das darf in keiner Werkstatt fehlen

Immer mehr Frauen und Männer setzen auf Handarbeit und da wundert es nicht, dass in so manchem Keller eine Hobbywerkstatt verborgen ist. Doch was gehört dort eigentlich alles hin, neben Hammer, Schraubenzieher und klassischem Werkzeug? Welche Utensilien sind unverzichtbar und welches Mobiliar braucht die Werkstatt für den professionellen Laien?

Die Werkbank als Herzstück der Werkstatt

Natürlich können Werkzeuge in Kästen verstaut und Utensilien in Kisten platziert werden. Doch was ein echter Hobbyheimwerker braucht, ist eine Werkbank. Hier kommt es vor allem auf die Größe an, die auf die Körpergröße des Nutzers zugeschnitten sein sollte. Denn nur so ist komfortables Arbeiten ohne Rückenschmerzen möglich.
 
Ein weiterer, wichtiger Aspekt ist, dass die Werkbank über Schubladen und Ablagefächer verfügt. Denn ob Hammer, Nägel, Schutzbrille, wenn mal wieder der Plasmaschneider zum Einsatz kommt oder ein Sammelsurium an Maulschlüsseln, Platz braucht es in der Hobbywerkstatt. Besonders praktisch erweist es sich, wenn die Werkbank über eine Schraubzwinge verfügt, in der Werkstücke eingeklemmt werden können.

Gute Sortierung dank unterschiedlicher Wandsysteme

Neben den Schubladen der Werkbank, haben sich vor allem praktische Wandsysteme bei der Aufbewahrung von Werkzeug bewährt. Hier können Schraubenzieher, Sägen, Zangen oder Hämmer aufgehängt und so immer gut sortiert werden. Denn nichts ist nerviger, als wenn man beim Arbeiten erst einmal fünf Minuten in der Werkzeugkiste wühlen muss, um den passenden Schraubenzieher zu finden.
 
Ein solches Wandsystem lässt sich optimal direkt über der Werkbank platzieren, so dass man beim Arbeiten mit einem Griff das passende Werkzeug in der Hand hält. Wer hingegen häufiger an unterschiedlichen Stellen arbeiten muss, kann auch mit einem Rollcontainer gut bedient sein. Darin lassen sich Werkzeuge verstauen und können ohne Schlepperei von A nach B gerollt werden.

Säge, Hammer und Schraubenzieher – das muss sein

Je nach Projekt werden in einer Werkstatt unterschiedliche Materialien genutzt. Besonders beliebt sind Holz und Metall, daher sollten entsprechende Sägen grundsätzlich vorhanden sein. Für kleine Holzsägearbeiten ist ein Fuchsschwanz vollkommen ausreichend. Er kann schnell verstaut werden und arbeitet effizient. Regelmäßige Arbeiten lassen sich besser mit einer Stichsäge bearbeiten, die dann zum benötigten Equipment gehört.
 
Schrauben sind in der Werkstatt unverzichtbar und um sie zu nutzen, braucht es natürlich auch einen Satz Schraubendreher. Es geht nicht nur darum einen Schlitz- und ein Kreuzmodell zu besitzen, sondern auch verschiedene Größen auf Lager zu haben. Denn nicht jede Schraube ist gleich und es ist unangenehm, wenn der Dreher nicht passt und man beim Arbeiten immer wieder abrutscht. Ergänzend dazu braucht es bei Arbeiten rund um den Strom einen Phasenprüfer. Dieser zeigt verlässlich an, ob sich Strom auf einer Leitung befindet.
 
Last, but not least, kann eine Werkstatt ohne Hammer nicht als Werkstatt bezeichnet werden. Schlosserhammer, Vorschlaghammer, Holzhammer, Metallhammer – ein Stück von jedem sollte schon vorhanden sein, denn nicht immer wird das gleiche Modell benötigt. Auch ein Gummihammer erweist oft gute Dienste und sollte einen Platz in der Werkstatt finden.

Die Werkstatt stückweise einrichten

Eine gute Werkstatt muss nicht an einem Tag aufgebaut werden. Wer sich nach und nach die passenden Werkzeuge zulegt und für einen gut eingerichteten Arbeitsort sorgt, wird in seiner Hobbywerkstatt schnell das zweite Wohnzimmer sehen.

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