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Jobchancen, Gehalt, Lebensqualität – Was bieten deutsche Großstädte?

Der Wohnort allein entscheidet nicht über ein glückliches Leben, aber er kann ein wichtiger Faktor sein. Wo findet man am besten den Traumjob? In welcher Stadt ist Wohnen noch bezahlbar? Wo lebt es sich gut und sicher? Hier ein Blick auf einige beliebte deutsche Großstädte:

Berlin: weltstädtisch, aber nicht immer unproblematisch
So viel Weltstadtflair wie Berlin bietet kaum eine andere deutsche Stadt. Zwar liegt die Arbeitslosenquote etwas über dem Städte-Durchschnitt, aber Berlin boomt und bietet vor allem gut qualifizierten Jobeinsteigern viele Chancen. Das gilt sowohl für die Kreativbranche als auch für den Techniksektor. Mit einem durchschnittlichen Nettoverdienst von 2.424 Euro kann Berlin auch in Sachen Gehalt punkten. Einen Großteil davon müssen viele Berliner allerdings für die Miete investieren. Der durchschnittliche Mietpreis liegt aktuell in der Hauptstadt bei 14,14 €/m².
Und: Berlin hat auch Problembezirke und kommt auf eine überdurchschnittlich hohe Kriminalitätsstatistik von etwa 13.500 Straftaten pro 100.000 Einwohner.

München: lebenswert, aber kostspielig
München gilt als besonders lebenswert. Tatsächlich hat die Stadt viel Positives zu bieten. Sie ist besonders wirtschaftsstark. Weltkonzerne wie Siemens, Google oder Airbus verfügen hier über Niederlassungen. Das Einkommen der Münchner von im Schnitt 2.835 Euro liegt deutlich über dem Durchschnitt. Nur 3,3 % der Einwohner sind arbeitslos. Und auf 100.000 Einwohner kommen nur etwa 5.800 Straftaten. Damit ist München Deutschlands sicherste Großstadt.
Aber sie ist auch die teuerste. Insbesondere in Sachen Miete müssen die Münchner viel investieren. 18,78 €/m² zahlen sie dabei im Durchschnitt.

Köln: weltoffen und innovativ
Die Metropole am Rhein ist für Weltoffenheit, Toleranz und rheinische Frohnatur bekannt. Die Arbeitslosenquote ist mit 7,8 % vergleichsweise hoch, aber besonders in der (chemischen) Industrie, in der Medienbranche und im digitalen Bereich stehen die Jobchancen in Köln bei entsprechender Qualifikation nicht schlecht. Das Durchschnittsgehalt liegt mit etwa 2.200 Euro netto etwas niedriger als in anderen Großstädten. Dafür sind die Lebenshaltungskosten aber akzeptabel. 13,58 €/m² bringen die Kölner im Schnitt für ihre Miete auf. Die Kriminalitätsrate liegt nur knapp über dem Durchschnitt.

Leipzig: nicht reich, aber dafür attraktiv und günstig
Leipzig ist bekannt für seine beeindruckende Geschichte und ein ausgeprägtes kulturellen Leben. Die Stadt gilt nicht gerade als wohlhabend, hat aber durchaus Bedeutung als Wirtschaftsstandort. Neben der Kreativbranche ist vor allem der Logistikbereich mit Unternehmen wie Amazon und DHL hier stark vertreten. Der durchschnittliche Nettoverdienst ist mit etwa 1.500 Euro eher gering. Dafür lässt es sich in Leipzig aber besonders günstig leben. Die Mietkosten liegen im Schnitt bei nur 8,20 €/m². Die Kriminalitätsrate liegt mit 11.784 Straftaten pro 100.000 Einwohner über dem Durchschnitt, aber durchaus noch im Rahmen.

Hamburg: beliebt und lebendig
Lüneburgs Nachbar Hamburg zieht mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten nicht nur viele Touristen an. Hamburg ist auch als Wohnort beliebt und gilt als wohlhabend und lebenswert. Die Jobchancen sind gleichbleibend gut, die Arbeitslosigkeit liegt nur knapp über dem Durchschnitt und mit einem Durchschnittsgehalt von ca. 2.300 Euro netto kommen die Hamburger ebenfalls recht gut weg. Auch in Sachen Kriminalität bewegt sich sie Stadt im Mittelfeld. Für Wohnraum müssen in Hamburg im Schnitt 14,28 €/m² aufgebracht werden. Die beste Nachricht für uns: Als Lüneburger kann man von der Nähe zu Hamburg und dabei von deutlich günstigeren Mieten profitieren.

Bildquelle:
Pixabay