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Das richtige Futter für den Hund

Viele Menschen haben die Lockdowns und die Homeoffice-Pflicht genutzt, um sich den langersehnten Wunsch von einem eigenen Hund zu erfüllen. Für diejenigen, die dem Tier auch nach der Pandemie lange treu bleiben wollen, geht es nun darum, sich um die beste Pflege für den Vierbeiner zu informieren. Hier gibt es Tipps für das Finden des richtigen Hundefutters.

Was macht ein gutes Hundefutter aus?

Ein gutes Hundefutter besteht aus hochwertigen Inhaltsstoffen. Um als Laie zu wissen, welche das sind, gehört ein wenig Recherche dazu. Die Angaben auf einer Packung Hundefutter sind allerdings bereits erste Hinweise darüber, ob es ein gutes Futter und ein vertrauenswürdiger Hersteller ist.

Hier geht es darum darauf zu achten, dass die Liste der Inhaltsstoffe möglichst detailliert ist. Die Angabe des Inhaltsstoffes “Fleisch” gibt nicht viel Aussage darüber, welches Fleisch, beziehungsweise welche Teile des Tiers enthalten sind. Bessere Inhaltsangaben sind Prozentzahlen zu den einzelnen Anteilen, wie: Rindfleisch (15 % Muskel, 85% Innereien).

Auch Angaben wie “Innereien” können weiter aufgeschlüsselt sein in einzelne Organe wie Magen, Niere, Leber etc. Je nachdem, welche Teile des Fleischs genutzt werden, enthalten sie mehr oder weniger wertvolle Nährstoffe. Muskelfleisch und Leber haben beispielsweise besonders viele Proteine.

Auch pflanzliche und tierische Nebenerzeugnisse werden oft als Gruppe angegeben<, ohne die genauen Inhaltsstoffe, die dazugehören, aufzulisten. So können beispielsweise mehrere Getreidequellen versteckt werden.

Auf der Webseite von Anifit Nassfutter für Hunde kann man gut erkennen, welche Angaben bei einem guten Hundefutter enthalten sein sollten. Das Futter wird in Schweden hergestellt und muss sich deshalb an die dortigen Vorgaben für gesundes Hundefutter halten. Damit garantiert die Marke:

  • eine klare Deklaration der Inhaltsstoffe
  • einen hohen Fleischanteil von über 90 %
  • keine chemischen Zusätze
  • keine Lockstoffe, Soja, Mais oder Fettzugaben
  • keinen Zucker und keine Geschmacksverstärker
  • kein Gluten
  • keine Antibiotika
  • keine Kadaver- oder Pflanzenmehle
  • keine Tierversuche

Das sollte in einem gesunden Hundefutter drin sein

Der Hund ist ein Nachfahre des Wolfes. Als dieser hat er in der Wildnis gelebt und sich selbst mit Futter versorgt. Wenn man sich in diese Situation hineinversetzt, kann man ungefähr erkennen, welche Nährstoffe er so erhalten hat und welchen Bedarf wir heute abdecken müssen.

Der Hund ist ein Karnivore, ein Fleischfresser. Genauer gesagt ist er ein Beutefresser. Er frisst nicht nur das Fleisch seiner Beute, sondern auch ihren Mageninhalt. Deshalb reicht es nicht aus, dem Hund nur mit reinem Fleisch zu füttern. Durch seine Beutetiere nimmt der Wolf auch pflanzliche Stoffe zu sich, die zu seiner Gesundheit beitragen.

  • Der erste Inhaltsstoff auf der Liste und damit der höchste Anteil an dem Futter sollte immer das Fleisch sein. Die Prozentzahl sollte mindestens über 50 % liegen. Besser sind mindestens 70 %.
  • Getreideprodukte sollten glutenfrei sein. Geeignet sind Reis, Buchweizen, Amarant oder Hirse.
  • Spurenelemente, Vitamine und Mineralstoffe enthält das Futter in Form von Obst, Gemüse, Kräutern und Ölen. Gute Inhaltsstoffe enthalten beispielsweise: Omega-3-, -6- und -9-Fettsäuren, Calcium, Kalium, Biotin, Zink, Vitamin A, B, C und Selen.

Warum sind die Inhaltsstoffe so wichtig für den Vierbeiner?

Die Inhaltsstoffe eines Hundefutters sind die Träger der Nährstoffe, die ein Organismus braucht, um gut zu funktionieren. Wie wir Menschen können auch Tiere unter Mangelerscheinungen leiden, wenn sie nicht genügend Vitamine, Proteine oder Mineralstoffe erhalten. 

Ein Hund, der unter Mangelerscheinungen leidet, entwickelt potenziell Krankheitssymptome, wie:

  • Glanzloses Fell & Schuppen
  • Juckreiz & aufgekratzte Stellen
  • Verdauungsprobleme
  • Häufigere Infekte
  • Wachstumsstörungen bei jungen Hunden
  • Frühzeitige Altersbeschwerden bei älteren Hunden
  • Erschöpfung & Apathie
  • Eingeschränkte Bewegungen wegen Gelenkbeschwerden & Schmerzen

Um den Nährstoffbedarf des Tiers abzudecken, sollte man deshalb darauf achten, dass das Futter nur Inhaltsstoffe enthält, die auch zu der Versorgung des Hundes beitragen, und nicht nur als Geschmacksträger oder Füllmittel dienen.

Trockenfutter oder Nassfutter?

Trocken und Nassfutter können beide die gleiche Menge an Nährstoffen enthalten. Wenn der Hund nebenher genügend mit Wasser versorgt wird, ist es kein Problem dem Tier ausschließlich Trockenfutter zu geben.

Die Meinung, dass reguläres Trockenfutter besser ist, um Zahnstein zu reduzieren, ist ein Mythos, der nicht wissenschaftlich belegt wurde. 

Nur wenn man beide Futterarten in einer Mahlzeit füttert, kann es wegen der unterschiedlichen Verdauungsdauer zu Magenproblemen kommen.

Was ist mit Barfen?

Beim Barfen werden Hunde durch rohes Fleisch gefüttert. Um damit die Bedarfe des Tiers rundum abzudecken, muss man sich etwas intensiver mit dem spezifischen Hund und den möglichen Inhaltsstoffen auseinandersetzen. Hier ist man als Hundehalter selbst dafür verantwortlich, das richtige Futter zusammenzustellen und wichtige Nährstoffe zu dem rohen Fleisch beizufüttern oder bei einem entsprechenden Service zu bestellen.

Für viele Hundehalter ist das Barfen die beste Lösung, um einen Hund mit gesundheitlichen Problemen zu füttern. Das liegt aber weniger an den Vorteilen des rohen Fleischs, sondern an der individuell auf die Bedürfnisse des Hundes angepassten Futterzusammenstellung

Einige Hundehalter, die ihrem Tier das Beste bieten wollen, fühlen sich verpflichtet zu barfen. Universell lässt sich aber nicht sagen, dass das Barfen einem guten Futter mit allen wichtigen Nährstoffen überlegen ist.

Bildquelle:
Pexels.com