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Malen nach Zahlen – Feld für Feld zu mehr Selbstbewusstsein

Wer sich mit leuchtenden Farben umgibt, gilt schnell als “bunter Vogel”. Im Interior Design herrschen Naturtöne und gedeckte Farben und selbst Designer, die auf dem Laufsteg zu auffälligen Farben greifen, nehmen sich farblich bei der Kollektion für die Läden zurück. Dabei haben Farben eine entscheidende Wirkung auf die menschliche Psyche. Gelb ist die Farbe der Sonne und all die Schattierungen haben den Ruf bei Depressionen unterstützen zu können, Grün ist die Farbe der Hoffnung, Rot steht für Energie und Glück.

Wer sich in seiner Freizeit mit Malen beschäftigt, spielt mit den Farben und gewinnt Experten zufolge so auch wieder Lebenskraft. Doch nicht jeder hat auch das Talent, eigene Bilder zu erschaffen. Wer dennoch kreativ sein und seine Ergebnisse auch in der eigenen Wohnung zeigen will, der kann sich mit Malen nach Zahlen seine Wünsche erfüllen.

Wie funktioniert Malen nach Zahlen?

Das Konzept wird dem amerikanischen Künstler Dan Robbins zugeschrieben. Er hatte die Idee in den 1940er-Jahren. Bis heute ist das Vorgehen gleich geblieben. Man hat eine Bildvorlage, die in unzählige kleine Flächen aufgeteilt ist. Die Anzahl der Flächen richtet sich nach dem Schwierigkeitsgrad des Motivs. Jede Fläche ist mit einer Zahl versehen. Diese Zahlen finden sich auf den mitgelieferten kleinen Farbtöpfchen wieder. Jede Fläche wird nun mit den vorgegebenen Farbe ausgemalt. Die Pinsel sind in der Regel ebenfalls im Set enthalten. Nach und nach entsteht so ein perfektes Bild.

Ist Malen nach Zahlen nur was für Kinder?

Auf viele Menschen wirkt malen zum einen beruhigend und auch konzentrationsfördernd. Daher erwischt man sich selbst oft dabei, wie während eines wichtigen Telefonates Kreise und Muster gezeichnet werden. Doch Malen nach Zahlen ist für jede Generation geeignet und macht zusammen viel Spaß.

  • Kinder
  • Kinder lernen nicht nur die Grundfarben richtig zu bezeichnen, sondern erkennen mit der Zeit auch Nuance, wie etwa Zinnoberrot oder Petrolblau. Zudem fördert Malen nach Zahlen die Konzentration und die Hand-Augen-Koordination. Nicht über den Rand raus malen, die passende Farbe wählen. Für Kinder kleine Herausforderungen, die sie meistern können und so mehr Selbstbewusstsein erlangen. Wichtig dabei: Die passenden Motive wählen. Sie sollten nicht zu kompliziert sein, sonst entsteht eher Frust. In der Kategorie “Malen nach Zahlen Kind” sind ausgesuchte Bilder zusammengestellt.

  • Erwachsene
  • Bei Erwachsenen, die sich für Malen nach Zahlen entscheiden, spielen zwei Faktoren eine Rolle. Zum einen suchen viele so Entspannung vom stressigen Alltag. Zum anderen haben viele Lust, selbst Kunst zu erschaffen. Sie sehen in Malen nach Zahlen einen guten Einstieg, um sich später weiterzuentwickeln.

  • Senioren
  • Senioren verlieren im Laufe ihres Lebens nachweislich an Konzentrationsfähigkeit, oft ist auch die Motorik aufgrund Krankheiten eingeschränkt. Malen nach Zahlen ist daher für diese Gruppe nicht nur ein Hobby, sondern zugleich auch Therapie. Da diese Form des Malens auch nicht viel Platz beansprucht, eignet es sich ebenso für kleinere Räume.

Motivwahl

Das Gute: man ist nicht auf eine bestimmte Kunstrichtung festgelegt. Einfach Tiermotive, modern Art oder klassische Landschaften, es gibt die gesamte Bandbreite zur Auswahl.
Zwei besondere Motive reizen vor allem Fortgeschrittene:

  • Eigenes Foto
  • Man kann ein persönliches Foto wählen und daraus ein Malen nach Zahlen-Motiv erstellen lassen. So gefertigte Bilder haben einen ganz besondere, persönliche Note.

  • Diamond Painting
  • Bei dieser Methode geht es um eine spezielle Veredelung. Man arbeitet nicht mit kleinen Farbtöpfen, sondern kann ein vorgegebenes Motiv oder ein eigenes Bild mit kleinen Kunststeinen farblich umsetzen. Es wird Stein an Stein gesetzt.

Fazit

Malen nach Zahlen ist längst nicht mehr nur für Kinder geeignet. Auch Erwachsene schätzen die beruhigende Wirkung der zarten Pinselstriche. Und mal ehrlich: Warum ein 08/15-Bild im Möbelgeschäft kaufen, wenn man das Potenzial hat, seine eigenen Werke zu schaffen.

Bildquelle:
Pexels.com