Dienstag , 29. November 2022
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Frühling ist Verlobungszeit – wie man den richtigen Verlobungsring wählt

In Deutschland heiraten Männer im Durchschnitt mit 34,9 Jahren, Frauen mit 32, 4 Jahren. Vor der geplanten Hochzeit kommt es zunächst einmal zum Heiratsantrag, wobei in den meisten Fällen der Mann um die Hand der Frau anhält. Das Versprechen, einander später das „Ja”-Wort zu geben, schließt bei den meisten Paaren einen Verlobungsring mit ein. Doch diesen zu finden ist oftmals gar keine so einfache Aufgabe, da es viel zu beachten gibt. Der nachfolgende Artikel verrät, wie man den richtigen Verlobungsring wählt.

Auf den passenden Stil kommt es an

Der wohl wichtigste Aspekt bei einem Verlobungsring ist dessen Stil. Soll es ein nostalgischer Vintage-Ring oder doch lieber ein funkelnder Diamant sein? Um den passenden Stil für sich herauszufinden, kann es auch hilfreich sein, den Verlobungsring dem eigenen Hauttypen entsprechend auszuwählen. So steht blonden Personen beispielsweise Verlobungsringe in warmen Farbtönen wie Gelbgold oder Roségold. Zu dunkelhäutigen Typen passen eher Verlobungsringe, die Platin oder Weißgold als Material haben.

  • Ein klassisch-eleganter Solitärring gilt als zeitlos und verliert auch in 50 Jahren nichts von seinem Glanz. Er eignet sich für Paare, die einen schlichten wie hochwertigen Ring bevorzugen.
  • Wer üppige Verzierungen mag, kann hingegen zu einem modernen Spannungs Ring mit Brillant greifen.
  • Ein sehr moderner Verlobungsring ist der Bandring mit Diamantbesatz, bei dem sich viele kleine Steinchen aneinanderreihen.
  • Wer den Stil aus vergangenen Epochen schätzt, kann hingegen einen Old-School-Verlobungsring in viereckiger Form wählen. Solche Ringe bringen oftmals einen Diamanten mit rechteckigem Schliff mit, der von Seitenbrillanten umgeben ist.

Tipp: Wer den Stil der Partnerin absolut nicht kennt, kann beispielsweise bei einem gemeinsamen Stadtbummel ganz unverfänglich auf den Zahn fühlen. Etwa bei einem (natürlich rein zufälligen) Spaziergang zum Juwelier, bei dem die Liebste vielleicht ganz automatisch am Schaufenster stehen bleibt und schöne Verlobungsringe bewundert.

Verlobungsring: Welches Material darf es sein?

Bei der Wahl des Materials spielt neben dem eigenen Geschmack auch das vorhandene Budget eine große Rolle. Materialien wie Gold und Silber sind meistens günstiger als Platin. Zu berücksichtigen gibt es bei der Wahl außerdem, dass ein schöner Verlobungsring idealerweise nicht lang getragen wird. Eine Ausnahme besteht natürlich dann, wenn der Ring nach der Trauung als Ehering getragen werden soll. Was die Materialien angeht, gibt es nur wenige „No-Gos”, jedoch raten Experten etwa vom extrem harten Wolfram ab. Das Material ist so hart, dass sich die Ringe im Fall eines Änderungswunsches nicht anpassen ließen.

Großer oder kleiner „Klunker” - was passt besser?

Vor dem Kauf eines Verlobungsrings sollte man(n) natürlich auch die richtige Größe im Hinterkopf behalten. Denn nicht jede Frau fühlt sich mit einem riesengroßen Diamantring am Finger wohl. Einige Damen bevorzugen eher schlichte Exemplare, die sie dezent jeden Tag am Finger tragen können. Auch hierbei lohnt es sich, eventuell an einem Schmuckgeschäft vorbei zu schlendern oder anhand der bereits vorhandenen Schmuckstücke die Bedürfnisse abzuleiten.

Ring vorerst ohne Gravur kaufen

Auch wenn die Versuchung groß ist: Es bietet sich eher nicht an, den Verlobungsring mit den Initialen und dem Datum gravieren zu lassen, bevor der Heiratsantrag überhaupt stattfand. Denn es kann immer etwas schiefgehen, sprich: Der Ring kann der Traumfrau entweder nicht passen oder entspricht nicht ihrem Geschmack. Da personalisierte Verlobungsringe eigentlich immer vom Umtausch ausgeschlossen sind, sollte der Antragsteller hier lieber kein Risiko eingehen. Besser macht es sich, etwas „unpersönliches” auf den Ring einzugravieren. Etwa ein schlichtes „ich liebe dich” oder ein Herz. Bei Bedarf lässt sich dieser Gravur immer noch erweitern. Wer lieber auf Nummer sicher geht, kann stattdessen auch „nur” die Ringschachtel gravieren lassen.

Der Verlobungsring und die „üblichen drei Monatsgehälter”

Frauen geht es bei Verlobungsringen nicht unbedingt nur ums Geld. So sind die Kosten für einen Verlobungsring oft zweitrangig, sofern das Exemplar dem individuellen Geschmack entspricht und ein Symbol der Liebe und Zuneigung darstellt. Für Frauen reicht es daher oft aus, wenn sie wissen, dass ihr Liebster den Verlobungsring mit Bedacht sorgfältig ausgesucht hat. Zudem gilt die wohlbekannte Regel mit den „drei Monatsgehältern”, die für den Ring geopfert werden, überwiegend in den USA. In Deutschland legen Paare viel weniger Wert auf die Kosten, da sie die Verlobungsringe meistens nur übergangsweise bis zur Hochzeit tragen.