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So digitalisiert man alte Erinnerungsfotos gewusst wie

Wer erinnert sich nicht an die gute alte Fotoschachtel aus Schuhkarton, in welcher tausende von Fotos von der Familie, den Kindern, als sie noch klein waren oder dem Zoobesuch, lagern? Wie gerne sah man sich die Bilder von Zeit zu Zeit an, um in Erinnerungen zu schwelgen? Die ältere Generation besitzt noch Fotoalben, nach Thema sortiert und unter Klarsichtfolie konserviert.

Doch ist es Tatsache, dass auch die am besten eingeklebten Erinnerungsfotos irgendwann vergilben, ausbleichen und unkenntlich werden. Die heutige Generation fotografiert digital mit dem Tablet, dem Handy, Spiegelreflexkameras oder Digital-Kompaktkameras. Kaum ein Hobbyfotograf fotografiert noch mit analogen Kameras wie beispielsweise der Canon EOS 100, die schon fast zu einem verstaubten Fossil mutiert.

Auch Polaroid Kameras, die das Foto direkt entwickeln und als Output liefern, gehören längst vergangenen Zeiten an. Was tun, wenn man noch tausende Dias oder Erinnerungsfotos hat, die man einstweilen entwickeln lies? Wir haben die Lösung.

Negative scannen

Wer lediglich Fotoabzüge, also Papierbilder digitalisieren möchte, kann dies mit einem ganz konventionellen Flachbettscanner, der die Bezeichnung „Photo“ im Produktnamen trägt, durchführen. Prinzipiell erhält man mit einem Photoscanner sehr passable Ergebnisse.

Wenn man Dias oder Negative scannen will, sieht die Sache schon etwas Komplizierter aus. Da das Kleinbild-Format abgelichtet wurde, muss man beim Scannen das Dia oder das Negativ gleichzeitig vergrößern. Grundsätzlich sind die Formate 24x36 mm. Aus technischer Sicht bestehen zwei Möglichkeiten. Dias und Negative kann man entweder scannen oder abfotografieren. Dabei müssen die Bilder auf eine Leinwand projiziert werden, was voraussetzt, dass man im Besitz eines Diaprojektors ist.

Dann muss man die projizierten Bilder mit einer hochwertigen Spiegelreflexkamera ablichten. Scannen kann man mit einer sogenannten Durchlichteinheit.

Hierbei kann man auf einen Flachbettscanner zurückgreifen, wenn er über eine Durchlichteinheit verfügt. Bei der Vergrößerung jedoch stoßen Flachbettscanner leider schnell an ihre technischen Grenzen und das Ergebnis lässt häufig zu wünschen übrig. Es gibt jedoch spezielle Foto- sowie Dia-Scanner. In der Produktion wurden jedoch seit längerer Zeit keine innovativen Scanner mehr vorgestellt. Greift man bei den Diascannern zu billigen Fabrikaten, sind selbst Amateurfotografen ohne große Ansprüche weitgehend enttäuscht.

Es ist zwar möglich, die Sammlung zu digitalisieren aber die Emotionen und Gefühle werden im digitalisierten Bild nicht miterfasst und das ist genau der Kern, worum es beim Digitalisieren von Arbeiten und Erinnerungen eigentlich geht.

Negative abfotografieren

Das Abfotografieren von Negativen und Dias ist eine sehr zeitintensive Arbeit. Die Bilder müssen manuell in Vorlagenhalter implementiert werden.

In diese Vorlagenhalter passen zumeist nur umgerechnet vier Negative oder Dias hinein. Ein Scan-Vorgang kann jeweils bis zu 15 Minuten Zeit in Anspruch nehmen, je nachdem, welche Auflösung man wünscht. Hinzu kommt, dass abfotografierte Bilder meistens in einem Bildbearbeitungsprogramm handverlesen nachbearbeitet werden müssen, um Schatten, Farbtiefe, Kontrast und etwaige Kratzer zu korrigieren.

Hierbei stellt sich natürlich die Frage, ob man für diese umfassenden Arbeiten Zeit und Energie hat. Der Gang zum professionellen Dienstleister bietet sich hierbei allemal an.

Dias digitalisieren lassen

Selbstverständlich kann man seine Dias auch digitalisieren lassen. Wenn man beispielsweise nur wenige Dias hat, ist die Anschaffung einer kostspieligen Hardware nicht sinnbringend.

Wer jedoch als Hobbyfotograf schon mehrere Jahrzehnte aktiv ist und in den Anfangszeiten mit Dias gearbeitet hat und dementsprechend viele Fotografien auf Dia hat, sollte sich über einen Diascanner Gedanken machen.

Natürlich kann man diese Arbeit auch an einen professionellen Dienstleister delegieren, der die Dias digitalisieren und nachbearbeiten kann. Es kommt halt auch darauf an, ob man persönlich möchte, dass private Fotos von anderen Menschen wie der Dienstleistungsagentur gesichtet werden.

Fazit:

Sowohl Dias als auch Negative sollten digitalisiert werden, wenn die Erinnerungsfotos einen emotionalen Wert haben. Als Möglichkeit kann man die Dias abfotografieren, selber scannen oder einem Dienstleister in die Hände geben.

Auch digitale Fotos sollten in einer Cloud oder auf einem externen Laufwerk gesichert werden, da der eigene PC abstürzen kann, man die Festplatte versehentlich formatiert oder der PC kaputtgeht.

Bildquelle:
Pixabay.com