Anzeige
Anzeige

Darum hat Deutschland gute Chancen bei der diesjährigen WM

Die Bundesliga-Saison neigt sich gerade dem Ende zu, da rückt die WM in Katar ins Blickfeld: Am 21. November findet das Eröffnungsspiel des Turniers statt und schon jetzt beginnen die Spekulationen über die Favoriten des Turniers. Man könnte meinen, dass Deutschland nach dem Debakel von 2018 als Außenseiter dasteht. Aber dem ist nicht so: Viele Kommentatoren räumen der deutschen Elf eine gute Chance auf den Titel ein.

Die Anwärter

Die Fußballwetten Gemeinde ist schon jetzt im WM-Fieber. Es dürfte wohl kaum jemanden überraschen, dass Brasilien der Favorit ist. Es ist aber kein haushoher Favorit: Die meisten Buchmacher räumen eine Quote von 5:1 ein, sie sehen also auch gute Chancen auf einen anderen Gewinner. Frankreich und England werden als heiße Konkurrenten gehandelt, danach kommen Spanien und Argentinien. Aber ausgerechnet Deutschland, das auf dem sechsten Platz liegt, zieht die gesamte Aufmerksamkeit auf sich. Denn unter Cheftrainer Hansi Flick ist eine neue Ära für die Deutschen angebrochen. Können sie sich endlich von der Schmach von 2018 erholen? Einiges spricht dafür.

Neuer Trainer, neues Glück

Hansi Flicks Trainerbilanz der letzten Jahre kann sich sehen lassen: Mit den Bayern, die er ursprünglich nur übergangsweise betreuen sollte, holte er gleich in seiner ersten Saison das Triple aus Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League. Und auch die deutsche Nationalmannschaft scheint sich unter seiner Führung gut zu machen. Seit er Ende 2021 das Ruder übernommen hat, verlor die deutsche Elf kein einziges Spiel und qualifizierte sich nach dem Gastgeber als erste für die WM in Katar. Das Losglück spielte dabei zwar auch eine Rolle, denn Gegner wie Liechtenstein oder Armenien sind leichtes Futter für die Deutschen. Die Torbilanz von 31:2 ist dennoch beeindruckend und gibt der Mannschaft den Rückenwind, den sie so dringend benötigt.

Neue und bewährte Spieler

Flicks größtes Kapital sind seine Spieler, deren Stärken er gekonnt einzusetzen weiß. Auch in seiner Nationalmannschaft spielen Veteranen wie Manuel Neuer oder Thomas Müller eine wichtige Rolle. Im Gegensatz zu Jogi Löw, der gegen Ende seiner Trainerkarriere immer konservativer wurde, schenkt Flick aber auch Nachwuchsspielern Vertrauen und verhalf beispielsweise Florian Wirtz, Karim Adeyemi und David Raum zu ihren Debüts. Vor allem aber weiß er, wie er seine Asse einsetzen muss, diejenigen Spieler, die auf dem Höhepunkt ihrer Karriere sind. Serge Gnabry und Leroy Sané setzte er weiter vorne ein und ermöglichte ihnen auf diese Weise, mehr Treffer zu erzielen als in den vergangenen Jahren. Und auch İlkay Gündoğan und Joshua Kimmich können unter Flick ihre Stärken besser zur Geltung bringen.

Der Wille zum Sieg

Deutschland ist in der Geschichte der WM eine der erfolgreichsten Mannschaften überhaupt. Umso mehr wurmt es das Team, dass es in den letzten beiden internationalen Turnieren so schlecht abgeschnitten hat. Ein weiteres Aus in der Vorrunde wollen weder Trainer noch Spieler hinnehmen. Für eine Mannschaft vom Format Deutschlands wäre aber auch das Achtelfinale kein würdiges Ziel. Nachdem sie 2018 der Fluch des Weltmeisters ereilt hat, haben die Deutschen dieses Mal wieder etwas zu beweisen, nämlich dass sie immer noch zu den besten Teams der Welt gehören. Mit einer guten Leistung und etwa Glück könnte sie das wieder nach ganz oben bringen.

Bildquelle:
Pixabay.com