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Warum die Krisenvorsorge jetzt wichtiger denn je ist?

In Zeiten wie diesen boomt die Krisenvorsorge und das zu Recht. Denn die letzten Jahre und Monate haben aufgezeigt, wie wichtig es doch ist, vorauszudenken und für die Notsituation entsprechend gerüstet zu sein.

Für den Ernstfall gewappnet sein, das ist vielen ein Anliegen

Zuerst die Pandemie, dann das Hochwasser, nun der Krieg in der Ukraine. Damit der Notsituation unmittelbar entgegengewirkt werden kann, ist es wichtig das entsprechende Management walten zu lassen, frühzeitig und entschlossen. Denn nur wer auf eine Krise entsprechend vorbereitet ist, kann gegen sie vorgehen. Egal ob es sich hierbei um eine Naturkatastrophe handelt, ein unbekanntes Virus die Gesundheit bedroht oder ein politischer Konflikt eskaliert und in einem Krieg endet. Auf alle Eventualitäten vorbereitet sein, darauf kommt es in Krisensituationen an.

Die entsprechenden Maßnahmen vorbereiten

Maßnahme 1 - Der Notvorrat an Lebensmitteln

Die Bundesregierung hat dabei schon Vorarbeit geleistet und eine Vorratsliste mit Nahrungsmittel wurde herausgegeben. Diese Vorratsliste beinhaltet folgende Lebensmittel:

  • 3,5 kg Getreideprodukte: Reis, Kartoffeln, Brot und Nudeln
  • 4 kg Gemüse und Hülsenfrüchte: in Dosen und Gläsern
  • 2,5 kg Obst und Nüsse: in Dosen und Gläsern
  • 2,6 kg Milch und Milchprodukte: H-Milch sowie Milchpulver
  • 1,5 kg Fisch, Fleisch, Eier
  • 0,36 kg Öle und Fette
  • Sonstiger Bedarf: Fertiggerichte und Fertigsuppen aus der Dose, Kartoffelbrei, Kakaopulver, Hartkekse, Mehl, Salzstangen, Schokolade, Marmelade und Zucker.

Es darf also ein Notvorrat an Lebensmittel angelegt werden. Es dürfen immer solche Produkte gewählt werden, die eine gute Lagerfähigkeit aufweisen und lange haltbar sind. Es ergibt wenig Sinn, den Tiefkühler zu füllen, da in Krisensituationen auch mit einem Stromausfall gerechnet werden muss. Darum sind Dosen oft die bessere Alternative.

Wer selbst seinen Vorrat herstellen möchte, der kocht oder legt ein und dörrt. Gerade weil viele Lebensmittel deutlich teurer werden, ist das definitiv ebenfalls eine gute Alternative. Auch die Jüngsten der Familie wollen versorgt sein, darum darf mitunter an Babynahrung gedacht werden, wenn Bedarf im Haushalt dafür gegeben ist.

Maßnahme 2 - Ein Notvorrat an Wasser

Dabei sind 2 Liter Wasser pro Person und Tag vorgesehen. Für einen 10-Tages-Vorrat darf gesorgt sein. Also sollten 20 Liter pro Person eingerechnet werden. Dazu kommt noch die Flüssigkeit, die beim Kochen verwendet wird. Ein halber Liter pro Tag ist ausreichend. Damit das Wasser bedenkenlos konsumiert werden kann, ist das geeignete Testverfahren hierfür sehr hilfreich. Schließlich ist in deutschen Regionen ausreichend Wasser vorhanden, das nach einer entsprechenden Testung bedenkenlos konsumiert werden kann.

Maßnahme 3 - Ein Notvorrat an Hygieneartikel

Nicht nur für Essen und Trinken will in Notsituationen gesorgt sein. Auch die Hygiene ist für das eigene Wohlbefinden wichtig. Darum dürfen bestimmte Hygieneartikel bevorratet werden. Toilettenpapier, Küchenpapier, Seifen und Waschmittel, Zahnbürste und Zahnpaste zählen zu den wichtigsten Hygieneartikeln. Darüber hinaus soll an Müllbeutel, Feuchttücher sowie Schmierseifen gedacht werden. Auch die monatliche Hygiene der Frau bedarf es zu berücksichtigen und Kleinkinder und Babys sind mitunter auf Windeln angewiesen.

Maßnahme 4 - Ein Notvorrat an Medikamenten

Dieser Notvorrat findet sich in der Hausapotheke ein. Ein solcher Notvorrat richtet sich nach den Medikamenten, die verordnet sind und eine regelmäßige Einnahme voraussetzen. Dazu kommen noch Schmerzmittel und Desinfektionsmittel sowie umfassendes Verbandszeug.

Maßnahme 5 - Ein Notvorrat an Strom

Einen solchen Notvorrat bietet das Notstromaggregat. Ist die Energieversorgung auf längere Zeit großflächig unterbrochen, so ist ein Notstromaggregat das ideale Gerät zur Stromversorgung. Einen Notvorrat an Strom bieten auch kleinere Notstromaggregate, die mobil einsetzbar sind. Ein Verbrennungsmotor gilt als Antrieb eines solchen Gerätes, der mit Treibstoff ausreichend versorgt werden will. Darum sollte mit dem kleinen mobilen Notstromaggregat auch immer ausreichend Treibstoff vorhanden sein.

Maßnahme 6 - Ein Notvorrat an Licht

Taschenlampen, Feuerzeug, Streichhölzer und Kerzen bringen Licht ins Dunkel, wenn der Strom von jetzt auf gleich weg ist und die Dunkelheit Einzug hält. Darum sollten sie in jedem Haushalt vorrätig sein.

Maßnahme 7 – Der Notfall-Rucksack

Die optimale Krisenvorsorge ist für jede Situation gewappnet. Was ist, wenn das eigene Zuhause fluchtartig verlassen werden muss? Dann ist der Notfall-Rucksack ein sehr wichtiges Instrument auf der Flucht, auf das vertraut werden darf. Dieser Rucksack beinhaltet die wichtigsten Dokumente der Familienmitglieder, sowie ihre Gesundheitskarten und ihre Ausweise und kann auch im Urlaub genutzt werden.

Im Rucksack kann sich die Notfall-Apotheke einfinden, die wichtigsten Hygieneartikel und sonstige persönliche Utensilien, die ihren persönlichen Wert haben. Es sollte darauf Bedacht genommen werden, dass sich das Notfall-Bag nicht zu schwer gestaltet, schließlich kann es sein, dass es über weite Strecken getragen wird.

Fazit

Unser Alltag basiert auf einen reibungslosen Ablauf. Mit ausreichender Lebensmittel- und Wasserversorgung, mit funktionierendem Strom und fließendem Wasser. Aber schnell kann die Grundversorgung ins Wanken geraten, dann ist die passende Krisenvorsorge gefragt. Darum ist es wichtig - in Zeiten wie diesen - auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, damit eine stabile Umsetzung in Notsituationen gegeben ist.

Bildquelle:
elements.envato.com