Freitag , 23. Oktober 2020

Sportwetten in Zeiten von Corona – was während der Bundesligapause getippt wurde

Der Hype um Sportwetten kannte in den letzten Jahren kaum eine Grenze. Immer mehr Jugendliche ab 18 und auch erwachsene Sportfans tippten auf zahlreiche Partien, welche bei einem Buchmacher angeboten werden. Besonders der Fußball, Tennis, Basketball, Eishockey oder American Football stehen dabei sehr häufig im Vordergrund der Tipper.

Aufgrund des Corona-Virus mussten Sportwetter nun jedoch auf zahlreiche Events verzichten und sich mit den bereitgestellten Alternativen beschäftigen, um weiterhin einen Gewinn bei einem Wettanbieter erzielen zu können. Zahlreiche Wettportale, die es auf https://www.sportwettenbonus.de/ zu finden gibt, hatten während der fußballfreien Zeit ein enorm kleines Wettangebot, was nahezu ausschließlich aus dem sogenannten eSport besteht. Hierbei treten Spieler oder ganze Teams am Computer, der Konsole oder dem Smartphone gegeneinander an.

Sicherlich wird bereits der ein oder andere mit Spieletiteln wie League of Legends, DOTA2 oder Counter Strike in Verbindung gekommen sein. Durch die Pause der Bundesliga erhielt der eSport noch einmal deutlich mehr Aufmerksamkeit, da nahezu die komplette Wettbranche auf diese Sportart setze, um die Einbußen durch die ausfallenden Sportevents verringern zu können.

Doch was genau ist der eSport und warum scheint auch diese Branche unaufhaltsam anzuwachsen? Einen Einblick zu genau diesen Fragen tragen wir nun zusammen.

Ein kleiner Einblick in die Geschichte des eSports

Im Grunde genommen unterscheidet sich der elektronische Sport nicht in allen Belangen von einer Sportart wie Fußball und Co. Auch hier werden Teams gebildet, welche im Anschluss gegeneinander antreten. Besonders die Hand-Augen-Koordination spielt eine wichtige Rolle in dieser Sportart. Da zumeist auf einer Konsole oder dem PC gespielt wird, handelt es sich nicht unbedingt um eine körperliche Sportart, weshalb sich hierzulande auch oftmals darum gestritten wird, ob der eSport als solche bezeichnet werden darf.

Die Geschichte des elektronischen Sports reicht bis in die 1950er Jahre zurück. Hier wurden Spiele wie Tic-Tac-Toe, Dame oder Schach für den Computer entwickelt und das Spielen an einem Rechner nahm seinen Lauf. Im Jahre 1958 entwickelte der Amerikaner William Higinbotham das Game „Tennis for Two“, welches oftmals als das erste richtige Spiel angesehen wird, da Spieler gegeneinander antreten konnten.

Der Begriff „eSport“ wurde erstmals in den 90er Jahren verwendet und hat sich bis heute etabliert. Wie schnell die Beliebtheit dieser Sportart steigt, zeigen beispielsweise die Gewinne, welche bis zum Dezember 2019 an Teams und Spieler ausgezahlt worden. Mit über 780 Millionen US-Dollar an Preisgeldern, lässt sich inzwischen mit dem spielen am Computer einiges an Geld verdienen, sofern man zu den Profis gehört.

Immer mehr Jugendliche kommen in Kontakt mit eSport Sportwetten

Eine solch rasant wachsende Sportart geht natürlich auch an anderen Geschäftsfeldern nicht vorbei. Neben Streaming-Plattformen, auf denen man Spielern live zuschauen kann, gibt es auch im Bereich der Sportwetten so einige eSport Events, welche die Jugend in den Bann zieht.

So kommen in den letzten Jahren immer mehr Jugendliche mit Sportwetten, auf die beliebten Spieletitel, in Kontakt. Dadurch, dass ein Game sehr viele verschiedene Eigenschaften besitzt, haben sich inzwischen zahlreiche Wettanbieter dazu entschlossen, eine Sportwette auf diesen Bereich anzubieten. So kann beispielsweise auf den Sieger, Tötungen oder Zerstörungen von Gebäuden getippt werden.

Im Grunde genommen unterscheidet sich eine solche Sportwette auf den eSport nicht von einer Wettabgabe auf den Fußball. Auch hier wird mit echtem Guthaben getippt und der Tipper erhält eine reale Chance auf einen Gewinn, den er sich im Anschluss auszahlen lassen kann.

Mittlerweile sind auch bekannte Clubs im eSport-Business aktiv und betreiben eine eigene eSport-Sportabteilung, in der Profis verpflichtet werden, damit sie den Club bekannter machen können. Schalke04 oder der VFL Wolfsburg gehören zu den Vorreitern in Deutschland und besitzen schon lange eine eigene Abteilung für das Zocken an der Konsole oder dem Rechner.

Auch in Zukunft wird der eSport sicherlich weiterwachsen, sodass auch hierzulande eine anerkannte Sportart aus dem Zocken wird. Zahlreiche Sponsoren haben sich bereits mit einem Team zusammengetan, um ebenfalls von der Reichweite der Spieler profitieren zu können.

Bildquelle:
Florian Olivo / Unsplash