Mittwoch , 23. September 2020

Welche Vorzüge das Training auf dem Laufband hat

Für passionierte Läufer ist die Winterzeit nicht gerade angenehm. Wollen sie ihrem Hobby das ganze Jahr lang ununterbrochen nachgehen, dann müssen sie auch bei Regen oder Schnee vor die Tür gehen. Dabei riskieren sie nicht nur, auf glattem Untergrund auszurutschen und sich zu verletzen. Sie laufen auch Gefahr, krank zu werden. Bei Temperaturen von minus zehn Grad und darunter kann kalte Luft in die Lunge eindringen und beispielsweise für eine Lungenentzündung sorgen.

Wintertraining im Warmen

Eine empfehlenswerte Alternative zum Training bei Minustemperaturen stellen Laufbänder dar. Dank der praktischen Produkte können Sportler ihre Aktivitäten ins warme Haus verlegen. Verschiedene Modelle gibt es beispielsweise bei Gorilla Sports zu kaufen. Das Fitnesstraining mit einem Cardiogerät hat den großen Vorteil, dass es Sie vom Wetter unabhängig macht. Sie verringern auch die Schwelle, überhaupt mit dem Sport zu beginnen.

Wenn das Laufband in den eigenen vier Wänden steht, dann bekommen Fitness-Freunde sofort Lust, eine Einheit einzulegen. Zudem lässt sich das Training sehr gut zeitlich regulieren. In der Stadt oder in der Natur ist es vor allem für Laufanfänger recht schwierig, die Distanz und die dafür benötigte Zeit im Voraus zu planen.

Wer im Anschluss an das Training einen Termin hat, kann sich also recht leicht verschätzen und somit zu spät zu seiner Verabredung kommen. Auf dem Laufband kann die gewünschte Trainingszeit hingegen ganz einfach eingestellt werden. Ist die voreingestellte Zeit vorbei, dann stoppt das Band, und der Sportler kann entspannt zum Duschen gehen.

Alles andere als langweilig

Auch wenn manche Leute das Gegenteil behaupten: Das Training auf dem Laufband ist durchaus abwechslungsreich. Dafür sorgt die Möglichkeit bei einigen Modellen, die Steigung des Bands zu verändern.

Nicht jeder Läufer findet in der Umgebung seines Zuhauses ein ansprechendes Streckenprofil vor, auf dem er mit An- und Abstiegen konfrontiert wird. Dabei sind es gerade Anstiege, die Teil eines effizienten Lauftrainings sein sollten.

Hügel und Berge stärken den Quadrizeps, der bei guten Läufern besonders ausgeprägt ist. Wer aber vor der eigenen Haustür nur ebene Flächen vorfindet, der kann sich mit den stufenweise veränderbaren Steigungen auf dem Laufband behelfen.

Für zusätzliche Abwechslung beim Training auf dem Band kann ein Fernseher oder ein Computerbildschirm sorgen, der in Blickrichtung aufgestellt wird. Dort kann der Läufer Filme und Serien schauen, während er sich sportlich betätigt.

Nicht die anderen Muskeln vergessen

Ein Laufband ist für Sportler sämtlicher Leistungskategorien geeignet. Selbst für einen entspannten Spaziergang lässt sich das Band nutzen. Und auch wer für einen Marathon trainiert, der kann ein solches Gerät einsetzen. Was viele Läufer jedoch nicht bedenken: Das Training sollte nicht nur aus Laufen bestehen.

Vor allem längere Distanzen fordern den Körper auf außerordentliche Weise. Daher sollte ebenso Krafttraining in den Alltag integriert werden. Aber auch bei diesem sollte man sich nicht nur auf die Beine konzentrieren, sondern den ganzen Körper belasten.

So spielen die Rücken- und die Bauchmuskeln eine wichtige Rolle beim Laufen, und auch die Arme kommen zum Einsatz. Kräftige Bewegungen mit den Armen geben beim Laufen den nötigen Schwung, der sich in Laufenergie umsetzen lässt.

Titelbild: © iStock – Nadasaki