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Black Friday steht schon wieder in den Startlöchern

Black Friday ist ein amerikanisches Produkt - und so wie Europa den Valentinstag und Halloween übernommen hat, geschah es auch mit dem Black Friday. In den 1950er Jahren bereits ein ‘Ding’ in den USA, hat es lange gedauert, bis der Schnäppchen-Tag 2006 zu uns herüber geschwappt kam. Zunächst sehr zaghaft, denn ausschließlich Apple bewarb Sonderpreise für seinen iPod an jenem Tag im November 2006. Zunehmend sprangen andere Anbieter und Geschäfte auf den Zug auf und seit 2013 ist der Black Friday auch in Deutschland eine Institution. In diesem Jahr beginnt der Black Friday um Mitternacht des 25. November 2022.

Was genau ist Black Friday?

Der Begriff stammt aus einer Zeit, als in Amerika am Wochenende nach Thanksgiving die ersten Weihnachtsgeschenke gekauft wurden, bevor die Leute ins Wochenende fuhren. Dadurch, dass viele die gleiche Idee hatten, gab es Staus auf den Highways. So entstand der Begriff ‘Black Friday’ - ein Tag, an dem man im Stau steht und die Einkaufsstraßen von Menschen wimmeln. Heute werden an diesem Tag im November viele Artikel drastisch reduziert angeboten und zwar von Mitternacht 24 Stunden lang. So reduziert ein Drogeriemarkt in seinen Müller Black Friday Angeboten sein Schreibwaren Sortiment um 20% und ein Modegeschäft sein Kleidersortiment genauso. Auch, wer schon lange daran denkt, sich ein besonderes Gerät - vor allem aus der Elektronik-Sparte - anzuschaffen, der tut eventuell gut daran, bis zum 25.11.22 zu warten, um dann zu zu schlagen. Manche Geschäfte - vor allem online Anbieter - haben den Black Friday aber längst verlängert und zu einer Black Week gemacht, die am Montag beginnt und mit dem Black Friday endet oder sogar erst am Montag danach.

Black Friday Fallen

Gut zu wissen: Manche Artikel werden extra für den Black Friday Sale hergestellt und einige Firmen verkaufen ihre Waren sogar teurer als sonst. Es lohnt sich also zu vergleichen - was kostet der Artikel im Oktober und was wird am Black Friday dafür aufgerufen. Wer also daran denkt, an Black Friday einen Artikel besonders günstig zu erstehen, der mache sich am besten eine Weile vorher schon Gedanken dazu und vergleiche die Preise schon vor Black Friday. So gehen Sie sicher, nicht übers Ohr gehauen zu werden und können ein gutes Umweltgewissen pflegen, da Sie nicht zu Überkonsum und höherem Müllaufkommen beitragen.

Denken Sie daran: Es gibt auch an den anderen 364 Tagen im Jahr eventuell die Möglichkeit, das gewünschte Produkt günstig zu kaufen.

Black Friday in Lüneburg

Auch in Lüneburg nehmen verschiedene Geschäfte teil am Geschehen, allerdings ist der Spielplatz für den Black Friday hauptsächlich das Online-Geschäft.
Man kann sagen, dass mit dem Black Friday das Weihnachtsgeschäft beginnt. In den USA ist der Tag für den Einzelhandel ein guter Indikator, wie die Verkäufe für Weihnachten insgesamt ausfallen werden.
Die Hansestadt Lüneburg hat eine wunderschöne Altstadt, in der sich viele kleine individuelle Geschäfte befinden, die selbstständig entscheiden, ob sie am Black Friday Rummel teilnehmen oder nicht. Aber auch Filialisten wie H&M sind in der ‘Große Bäcker Straße’ angesiedelt, die bei dem Event mitmachen.

Gedanken zum Schnäppchen-Shopping

Wir alle in der westlichen Welt haben genug von allem - eher zu viel von allem, wenn man sich die Regale der Supermärkte und der anderen Geschäfte anschaut. Bevor Sie sich also an Black Friday verleiten lassen, Dinge zu kaufen, die Sie nicht benötigen, weil man sie ja verschenken kann oder irgendwann mal benutzen wird - schließen Sie Ihren Geldbeutel weg und überlisten Sie sich selbst. Fahren Sie aufs Land, geben Sie das Geld für exklusive frische und lokale Produkte auf dem Wochenmarkt aus und erliegen Sie auch nicht der Versuchung, online einzukaufen. Konsum ist umweltfeindlich und wir sind ein Teil der Umwelt.

Bildquelle:
Foto von CardMapr.nl auf Unsplash