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Alpines Klettern – Ice climbing

Unter alpinem Klettern versteht man Klettern im alpinen Gelände, bei dem es zumeist darum geht, einen Gipfel oder eine Felswand in mehreren Abschnitten (Seillängen) zu erklettern. Innerhalb des alpinen Kletterns gibt es zudem die Unterkategorie des Eiskletterns oder Ice Climbings. Doch was ist Ice Climbing, seit wann gibt es die Sportart und was muss man sonst noch darüber wissen?

Was ist Eisklettern?

Eisklettern ist eine Spezialdisziplin des alpinen Kletterns oder Bergsteigens und bezeichnet das Klettern an Eisformationen, wie beispielsweise gefrorene Wasserfälle und Eiszapfen, die sich an Felswänden und Ähnlichem bilden. Um im Eis zu klettern ist neben der grundlegenden Kletterausrüstung, die auch beim alpinen Klettern nötig ist, zudem spezielles Equipment notwendig. Eiskletterer nutzen Steigeisen und Eispickel, um in den Eisformationen Halt zu finden.

Besonders beliebt sind bei vielen Eiskletterern die sogenannten Eistouren, also hochalpine Klettertouren durch Eiswände. Diese befinden sich meist an vergletscherten Bergen und erfordern sehr gute Kenntnisse, um sich beim Durchsteigen der Wand zu sichern. Hierzu werden Eisschrauben verwendet, bei deren Anbringung vor allem die Qualität des Eis beachtet werden muss. Befinden sich kleinere oder größere Luftlöcher im Eis, kann es sein, dass die Eisschraube herausbricht, was bei einer Neigung von 40 bis 90 Grad und in großen Höhen verhängnisvoll sein kann.

Seit wann gibt es das Ice Climbing?

Die Erstbesteigung des Montblanc 1768 gilt als entscheidendes Ereignis für das Besteigen von Eis. Zunächst schlug man mit einem Pickel Stufen in das Eis, ab den dreißiger Jahren wurden dann auch Frontalzacken eingesetzt. In der Schweiz wurde 1975 zum ersten Mal ein Eisfall bestiegen, ab den Achtzigern bestieg man dann auch vermehrt zugefrorene Wasserfälle.

Wo kann man Eisklettern?

Zum Eisklettern bringt man im besten Fall ein wenig Zeit mit. Vor allem Eistouren sind anspruchsvoll und zeitintensiv und es lohnt sich eine Ferienwohnung zu mieten, um sich abends zu erholen, bevor es wieder an die Eiswand geht. Montafon in der Schweiz gehört zu einem der beliebtesten Eisklettergebiete Europas. Wer noch neu in der Sportart ist, kann sich an der künstlichen Eiswand auf der Silvretta-Bielerhöhe auf ein Abenteuer gefasst machen. Einsteiger lernen hier mit einem Bergführer innerhalb kürzester Zeit die wichtigsten Techniken, um sicher die ersten Routen zu klettern. Eine Ferienwohnung in Montafon ist dabei ideal, um nicht nur das Eisklettern, sondern auch die schöne Umgebung zu genießen und sich dabei ganz wie zu Hause zu fühlen.

Doch auch im Allgäu kann man mit einem Führer Wasserfälle beklettern und in Österreich warten unterschiedlichste Routen für verschiedene Schwierigkeitslevel. Auch erfahrene Kletterer sollten beim ersten Mal Ice Climbing auf die Fähigkeiten eines Eiskletterers setzen, um Unfällen vorzubeugen.

Vorbereitung auf das Eisklettern

Wer kein eigenes Equipment hat, kann sich in Gebieten, in denen es Eiskletterrouten gibt, meist Equipment leihen. Doch neben der richtigen Ausrüstung ist auch die richtige Verpflegung wichtig, denn Eisklettern ist körperlich anstrengend und mental herausfordernd. Am besten starten Kletterer den Tag mit einem Haferbrei mit Sojamilch, Beeren und einem großen Löffel Erdnussbutter. Zum Süßen kann Honig verwendet werden. So ist der Körper mit gesunden Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten versorgt und man hat ausreichend Energie. Als Snack zwischendurch eignen sich Nüsse, Datteln oder auch spezielle Nuss- oder Proteinriegel.

Am Abend sollte man den Körper mit viel Gemüse und Kohlenhydraten nähren, um Muskelkater am Folgetag vorzubeugen. Kartoffeln, Reis oder auch Hirse sind sättigend und nährstoffreich. Ist in der Ferienwohnung ausreichend Platz, können auch ein paar Stretchübungen vor dem Schlafen helfen, um am nächsten Tag fit zu sein.

Ice Climbing ist eine tolle Sportart für Menschen, die gerne in den Bergen und der Natur sind, sich nicht vor Kälte scheuen und keine Höhenangst haben. Beim Eisklettern sollte der Sicherheitsaspekt immer an erster Stelle stehen, dann wird jede Eistour zu einem echten Erlebnis.

Bildquellen:
Aufmacherbilder: Jon Hieb auf Unsplashy
Textbild: Zbynek Burival auf Unsplash