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Fotos: t&w

#ichbingastgeber!

Zukunftsreich und vielseitig ist das Procedere rund um die Gastronomiebranche. Ob Gastronomie oder Hotelbetrieb:
Ein Job in diesem Segment bietet den Mitarbeitern die Möglichkeit, sich vielseitig aufzustellen Man kann auf unterschiedliche Arten seine Qualifikationen ausbauen und ganz nebenbei auch ein Gespür für Menschen entwickeln. Ob bei internationalen Top-Adressen in der Hotel- und Restaurantbranche zu arbeiten oder in einem kleineren Betrieb die Karriereleiter hinaufzuklettern: Es gibt viele Möglichkeiten. Kaum eine andere Branche als die Gastronomie bietet die Gelegenheit, sich einen Namen als Kochkoryphäe oder Spitzenkellner zu machen. Nebenbei entwickelt man sich zum Teamplayer, eignet sich interkulturelle Kompetenzen an und hat jeden Tag mit Menschen aus der ganzen Welt zu tun.

Heute, liebe Leser*innen, stellen wir Ihnen zum letzten Mal ein Jobprofil gastronomischer Mitarbeiter aus Lüneburger Betrieben vor.

Von Mona Behn
Erinnern Sie sich? Die Schulzeit neigt sich dem Ende entgegen und der Eintritt in die unbekannte Welt „Universität“ steht an. Sie freuen sich auf die vielen neuen Eindrücke und auf die Zeit, die nun fernab vom Elternhaus bevorsteht: Die erste eigene Wohnung wird eingerichtet, jetzt beginnt die Zeit der Unabhängigkeit – Sie können am Abend aus dem Haus, wann immer Sie wollen, kochen Ihre Lieblingsgerichte und gestalten Ihre Freizeit ganz Ihren Vorlieben..... Genau an diesem Punkt befindet sich Antonia – ihr Abitur liegt seit Ende Mai hinter ihr und im Okotober beginnt sie mit dem Jura-Studium in Heidelberg. Wenn sie Lüneburg verlässt, dann sind das nicht nur Eltern und Freunde, die zurückbleiben, sondern auch das Team im Restaurant „ZweiLieben“ an der Schröderstraße 12.

„Ich habe hier viel über die Produkte gelernt, die unsere Gäste serviert bekommen“, sagt Antonia und meint damit auch die vielen Craftbiere, die in kleinen Brauereien in Deutschland, den USA oder auch Belgien hergestellt werden.
Aber nicht nur in punkto Bier erlebt die 19-Jährige besondere Einblicke, auch die Zubereitung einer neapolitanischen Steinofenpizza ist ihr jetzt geläufig: „Bevor ich in ‚ZweiLieben‘ begonnen habe zu jobben, waren Wein und Pasta meine Favoriten, das ist jetzt anders“, lächelt Antonia und erinnert sich: „Letztes Jahr bin ich auf der Suche nach einem Aushilfsjob in der Gastronomie durch die Stadt gegangen und bei Dennis bekam ich dann sofort die Anstellung, es war Sympathie auf den ersten Blick.“
Dennis Teppler von „ZweiLieben“ war begeistert von der Motivation und Hingabe, mit denen Antonia ihren Einfühlungstag absolviert hat: „Es war total viel los, Stress pur, Antonia wurde quasi ins ‚kalte Wasser‘ geworfen und hat jede Situation mit Bravour gemeistert“, lobt der Geschäftsführer.
Für Antonia endet die spannende und lehrreiche Zeit in „ZweiLieben“ in einigen Wochen, sie wird sich aber auch in Heidelberg einen Aushilfsjob suchen, „ich brauche einfach die Herausforderungen und diesen Adrenalin-Kick, die die Gastronomie jeden Tag mit sich bringt.“

So, liebe Leser*innen, nun lesen Sie selbst, was Antonia Ivanishcheva über die Arbeit in der Gastronomie sagt:

Warum haben Sie sich für diesen Beruf/Nebenjob entschieden?
Ich bin gerne unter Menschen, liebe also Kommunikation, und auch neue Herausforderungen.

Was macht die Arbeit in der Gastronomie für Sie so Besonders?
Kein Tag ist wie der andere und in bestimmten Situationen kann ich über mich hinauswachsen. Außerdem finde ich es total schön, wenn die Gäste sich über das leckere Essen freuen und sich so richtig verwöhnen lassen können.

Welche Fähigkeiten/Voraussetzungen sollte man für diesen Beruf mitbringen?
Gut mit stressigen Situationen umgehen können und auch multitasking sein.

Hat Sie etwas an Ihrem Beruf besonders überrascht -
Hatten Sie von etwas eine andere Vorstellung?

Ich habe nicht gedacht, dass eine Servicekraft „Mädchen für alles ist“, also auch spülen, Besteck abtrocknen, etc. muss. Außerdem sind wir für unzufriedenen Gäste die „Sündenböcke“.

Gefällt Ihnen etwas nicht an Ihrem Beruf?
Unfreundliche Gäste und manchmal die Arbeitszeiten.

Was ist das Schönste?
Das tolle Team hier ist schon ein Novum.
Wenn der Gast und ich auf einer Wellenlänge sind und wir eine gute Kommunikation haben.

Wie gehen Sie mit schwierigen Situationen um?
Tief durchatmen, einen kühlen Kopf behalten und keine Panik aufkommen lassen. Wenn es nötig ist, frage ich auch meine Kollegen um Hilfe.

Wie wichtig ist Teamarbeit für Sie?
Ohne Team läuft nichts. Wir sind hier zu acht, pflegen einen familiären, freundschaftlichen Umgang und erledigen alle Arbeiten Hand in Hand.

Ist Ihr Beruf Ihre ,,Berufung“ / Erfüllung, Spaß, Sinn.
Er macht Spaß, ist aber auch Zweck für mich, Geld zu verdienen.

Wie hat Corona Ihren Berufsalltag verändert?
Mit Maske zu bedienen ist anstrengend, auch reagieren manche Gäste gereizt, wenn wir sie nach der Luca-App fragen.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?
Mehr Wertschätzung für diesen anstrengenden Job.

Wenn Sie sich einmal verwöhnen lassen möchte, wohin gehen Sie dann?
Mit Freunden gerne ins September. Außerdem mache ich viel Sport und tanze, das entspannt mich total.