Dienstag , 27. Oktober 2020
Die deutsche Schauspielerin Emilia Schüle. Quelle: imago images/APress

“Ganz viele Baustellen”: Emilia Schüle vermisst Gleichberechtigung in Filmbranche

Die deutsche Schauspielerin Emilia Schüle, bekannt aus TV-Produktionen wie “Charité” oder der “Ku’damm”-Reihe, kritisiert mangelnde Gleichberechtigung in der Filmbranche. Sie sei sich sehr wohl bewusst, dass es viel weniger Stoffe für Frauen gebe als für Männer und die Höhe der Bezahlung eine andere wäre, sagte sie dem Nachrichtenportal “Watson”.

Auch Statistiken würden demnach belegen, dass der Redeanteil von Männern höher als der von Frauen sei, Schüle. “Es gibt ganz viele Baustellen, wo wir noch ranmüssen. Es ist gut, dass es auch gerade wieder im öffentlichen Fokus ist und dass man immer wieder guckt, wo wir stehen und was wir noch machen können”, sagte sie “Watson”.

Dreharbeiten für dritte Staffel “Ku’damm 63” gehen weiter

Vor ihrem Durchbruch als Schauspielerin hatte Schüle auch als Jugendliche bereits Ungleichbehandlung erfahren. So wurde sie im Alter von 14 Jahren in der Schule von Mädchen aus ihrer Klasse und ihrem Jahrgang gemobbt und ausgegrenzt, erzählt sie in dem Interview.

Gegenüber “Watson” sprach die 27-Jährige zudem über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf ihren Beruf. Momentan sei alles anders und ohne Garantie, dass es jemals wieder normal werde.

“Erster längerer Dreheinsatz seit Beginn der Corona-Krise”

Sie fängt jetzt erst wieder an, für die dritte Staffel “Ku’damm 63” zu drehen, die Anfang nächsten Jahres kommt. “Es ist mein erster längerer Dreheinsatz seit Beginn der Corona-Krise. Bis Oktober werde ich dann wieder vor der Kamera stehen”, sagte Schüle dem Nachrichtenportal. Beim Dreh gebe es auch eine Vielzahl an Sicherheitsvorkehrungen, die getroffen werden müssten.

RND/ak