Samstag , 24. Oktober 2020
Die Düsseldorfer Karnevalsfigur Hoppeditz hält vor dem Rathaus zum Auftakt der Karnevalssaison seine Rede im Senftopf. Wie Karneval in Zeiten von Corona funktionieren kann, soll bei einem Karnevalsgipfel erörtert werden. Quelle: picture alliance / dpa

Helau trotz Corona: abgespeckter Auftakt des Karnevals vor 70 statt 7.000 Jecken geplant

Düsseldorf. Das traditionelle Hoppeditz-Erwachen als Auftakt in die Karnevalssession soll am 11.11. nur in abgespeckter Version gefeiert werden. Statt der üblichen 7000 Jecken auf dem Düsseldorfer Rathausplatz sollen es nur gut 70 sein, wie das Comitee Düsseldorfer Carneval (CC) am Montagabend bekannt gab. Grund ist die Corona-Pandemie. Erste Pläne, 500 Gäste einzuladen, wanderten angesichts zuletzt gestiegener Zahlen von Neuinfektionen in die Tonne.

Die Narrenfigur Hoppeditz soll zwar wie gewohnt aus seinem Senftopf klettern und seine närrische Rede halten, dies aber nur vor kleinem Publikum. Mit dabei sein sollen bloß Düsseldorfs Oberbürgermeister, der Präsident des Düsseldorfer Carnevals-Comitees sowie die Präsidenten der 70 örtlichen Karnevalsvereine. Das genaue Hygienekonzept wollen die Karnevalisten noch mit der Stadt abstimmen.

Bevölkerung soll am 11.11. nicht zum Rathausplatz kommen

Über Videostream sollen Karnevalisten Hoppeditz-Erwachen mitverfolgen können und im kleinen privaten Kreis feiern. Geplant ist, dass Bands ihre Lieder vorab einschicken – die werden dann bei der Internetübertragung gespielt. Die Bevölkerung forderte das CC „ausdrücklich“ auf, am 11.11. nicht zum Rathausplatz zu kommen.

RND/dpa