Donnerstag , 29. Oktober 2020
Der Koch Tim Mälzer Quelle: Georg Wendt/dpa

Tim Mälzer öffnet sein Restaurant “Bullerei” wieder

Zehn Jahre lang war die “Bullerei” in Hamburg eines der beliebtesten Restaurants der Hansestadt, im März verkündete TV-Koch Tim Mälzer (49) dann, dass der Laden im Schanzenviertel für längere Zeit schließen werde. Es stand eine umfassende Renovierung der Räume an. Jetzt gibt es für Gäste eine gute Nachricht.

“Heute Abend haben wir im kleinsten Kreis zum ersten Mal ein klein wenig geübt. Wir können euch voller Stolz berichten: Die neue Bullerei fühlt sich verdammt gut an”, schrieb Mälzer am späten Sonntagabend bei Instagram und verriet dann: “Die Bullerei macht am 3. Oktober 2020 auf.”

Tim Mälzer verspricht “spektakulärste Neueröffnung in 2020”

Bereits seit vergangenem Freitag seien wieder Reservierungen möglich, bis die “Bullerei” wegen der Corona-Pandemie wieder alle Plätze besetzen könne, werde es laut Mälzer aber noch ein Weilchen dauern. “Daher kann es natürlich an einigen Tagen recht zügig zu Engpässen kommen”, schreibt der TV-Koch weiter – der Wiedereröffnungstag sei zum Beispiel bereits komplett ausgebucht. Mit den Worten “Bleibt gespannt, bleibt gesund, bleibt Bullerei. Es wird die spektakulärste Neueröffnung in 2020” endet der Instagram-Post.

Nicht nur für seine Gäste, auch für den TV-Koch ist die Wiedereröffnung der “Bullerei” eine gute Nachricht. Während der Corona-Pandemie hatte Mälzer mehrfach öffentlich erklärt, wie schwer die Beschränkungen das Gastronomiegewerbe treffen würden. Im Mai etwa war der 49-Jährige zu Gast in der Talkshow von Markus Lanz und brach dort in Tränen aus. Als Moderator Lanz von ihm wissen wollte, wie sich seine Situation seit seinem Besuch in der Sendung vor einigen Wochen verändert habe, versagte Mälzer die Stimme. “Bitte stell mal jemand anderem kurz eine Frage”, bat Mälzer, bevor er sich fing und antwortete: “Wir stehen unter enormem Stress. Ich rede hier nicht über meine Existenz, sondern über eine ganze Branche und über Mitarbeiter, für die ich eine Verantwortung habe.”

RND/seb