Aufgrund ungewöhnlich starker Regenfälle plätscherten am Montag mehrere kleine Wasserfälle den Uluru herab. Quelle: facebook.de/Parks Australia

Seltenes Phänomen: Touristen beobachten Wasserfälle am Uluru

Wer Anfang der Woche den Uluru in Australien besucht hat, konnte sich glücklich schätzen: Die Besucher wurden nämlich Zeugen eines seltenen Anblicks. Aufgrund der heftigen Regenfälle bildeten sich überall an dem imposanten Sandstein-monolithen vorübergehend Wasserfälle.

Dem australischen Wetterkanal „Weatherzone“ zufolge hatte es von Sonntag auf Montag 30 Millimeter Regen innerhalb von 24 Stunden gegeben. Damit erlebte der heilige Ort so starke Regenfälle wie zuletzt vor drei Jahren. Der Nationalparkbetreiber Parks Australia schrieb auf Facebook, es habe in 24 Stunden mehr geregnet als in den sieben Monaten zuvor zusammen.

„Wir hatten bisher ein trockenes Jahr, das war also eine willkommene Erleichterung für die Pflanzen, Tiere und Menschen im Park.“ Der Uluru liegt im extrem trockenen Red Center von Australien. Den meisten Besuchern der Sehenswürdigkeit bleibt der Anblick von Wasserfällen daher verwehrt.

Instagram-Bilder zeigen die Wasserfälle am Uluru

„Was für ein Privileg“, schreibt deshalb auch eine Besucherin zu den Bildern der Wasserfälle auf Instagram. Darauf schimmert der eigentlich rostrote Uluru gräulich-blau.

Auch „Weatherzone“ hat in dem sozialen Netzwerk mehrere Bilder von Besuchern vor den Wasserfällen geteilt:

Der Uluru ist eines der bekanntesten Wahrzeichen von Australien. Seit fast einem Jahr dürfen Urlauber ihn zwar weiterhin besuchen, aber nicht mehr darauf klettern. Auch auf Google Maps sind Aufnahmen, die bei Klettertouren entstanden sind, aus Respekt vor den Ureinwohnern mittlerweile entfernt worden.

Von Leonie Greife/RND