120.000 Menschen sind auf den Philippinen auf der Flucht vor Überschwemmungen. Quelle: Aaron Favila/AP/dpa

Philippinen: 120.000 Menschen fliehen vor Taifun – acht Vermisste

Manila. Ein Taifun hat auf den Philippinen mehr als 120 000 Menschen in die Flucht getrieben. Von zwischenzeitlich 13 Vermissten - überwiegend Fischer - wurden später fünf gerettet, wie der Zivilschutz am Montag mitteilte. Der Taifun „Molave“ bewegte sich weiter in Richtung des Südchinesischen Meeres, nachdem er über die Philippinen hinweggefegt war. Kommunalverwaltungen berichteten von zwei Toten, doch die nationale Katastrophenschutzbehörde teilte mit, sie warte noch auf eine Überprüfung.

Der Taifun bewegte sich am Montag mit Windgeschwindigkeiten bis 125 Kilometern pro Stunde in Richtung des Südchinesischen Meeres. Böen erreichten bis zu 150 Stundenkilometer. Die Philippinen werden immer wieder von Naturkatastrophen heimgesucht. Neben schweren Stürmen und gut 20 Taifunen pro Jahr gibt es in der seismisch aktiven Region auch immer wieder Erdbeben und Vulkanausbrüche.

RND/AP