Der Extremsportler Vincent Reffet bei einer seiner spektakulären Aktionen. (Archivfoto) Quelle: picture alliance / abaca

„Jetman“ Vincent Reffet: Französischer Extremsportler stirbt bei Unfall

Dubai. Der als Jetman in Dubai bekannt gewordene Franzose Vincent Reffet ist tödlich verunglückt. Der 36-Jährige habe beim Training in der Wüste einen Unfall erlitten, teilte die Organisation Jetman Dubai am Dienstag mit. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt. „Unsere Gedanken und Gebete sind bei seiner Familie und allen, die ihn kannten und mit ihm gearbeitet haben“, hieß es. Die Luftfahrtbehörde der Vereinigten Arabischen Emirate reagierte zunächst nicht auf Anfragen zu dem Unglück.

Reffet hatte sich durch atemberaubende Aktionen einen Namen gemacht. Der Sohn zweier Fallschirmspringer arbeitete als Extremsportler und sprang in Dubai vom 828 Meter hohen Burdsch Chalifa, dem höchsten Gebäude der Welt. Mit den vom Schweizer Abenteurer Yves Rossy gegründeten Jetman Dubai flog er mit einem an den Rücken geschnallten Carbonflügel und vier Triebwerken über der Skyline von Dubai mit einem Airbus A380 um die Wette. Das Gerät erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 400 Kilometern pro Stunde und eine maximale Flughöhe von 6100 Metern.

Vincent Reffet: fliegen wie ein Vogel

Das Gefühl der Freiheit habe er schon als Fallschirmspringer erlebt, sagte Reffet 2015 der Nachrichtenagentur AP. Er habe zwar den Eindruck gehabt, eigentlich überall hin zu kommen, aber dabei es sei immer abwärts gegangen. „Mit dieser Maschine (...) kann ich fliegen wie ein Vogel.“

RND/AP