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David Deutchman kümmerte sich jahrelang um kranke Kinder in einer Klinik in Atlanta. Quelle: Children's Healthcare of Atlanta

Trauer um „Intensivstation-Opa“: Er kümmerte sich 14 Jahre lang um kranke Babys

Atlanta. Liebevoll nannten ihn Krankenhausmitarbeiter, Angehörige von Patienten und Medien den „Intensivstation-Opa“: 14 Jahre lang besuchte David Deutchman die jüngsten Patienten in einer Kinderklinik in Atlanta im US-Staat Georgia, hielt die kranken Babys im Arm und kuschelte mit ihnen. Jetzt ist David Deutchman im Alter von 86 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben, wie das Children’s Healthcare of Atlanta mitteilte.

„Das Krankenhaus spricht der Familie von David Deutchman sein tiefstes Mitgefühl aus“, heißt es in einer Erklärung. „David war 14 Jahre lang Freiwilliger auf der Intensivstation für Kinder und Neugeborene und unterstützte viele Patienten und ihre Familien. Wir werden diese außergewöhnliche Legende und die unzähligen Menschen, die er berührt hat, nie vergessen.“

Nur zweieinhalb Wochen nach der Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben

Deutchman war am 14. November im Alter von 86 Jahren gestorben, nur zweieinhalb Wochen, nachdem er die Diagnose Bauchspeicheldrüsenkrebs erhalten hatte. „Keiner von uns hat eine so schlimme Diagnose erwartet“, sagte Deutchmans Tochter Susan Lilly gegenüber der „Today Show“. „Seine freiwillige Arbeit hat sein Leben absolut bereichert.“

Mit einem letzten Dankeschön hatte das Children’s Healthcare of Atlanta seinem geliebten Helfer gedankt: Kurz vor Deutchmans Tod fuhr eine Autokorso mit Krankenwagen und sogar einem Helikopter an seinem Haus vorbei.

Deutchmans Einsatz für kranke Kinder wurde 2017 einer großen Öffentlichkeit nach einem Facebook-Post der Klinik bekannt. Damals sagte er dem Magazin „People“, dass er zwei Mal in der Woche in die Klinik komme, um kranke Babys zu trösten und ihre Eltern zu entlasten.

RND/seb