Johannes Wimmer bei einer Aufzeichnung der ZDF-Talkshow „Markus Lanz“. Quelle: imago images/Future Image

TV-Arzt Johannes Wimmer zum Tod seiner Tochter: „Sie hat ihr kleines, geliebtes Leben vollendet“

Hamburg. Die kleine Maximilia hat den Kampf gegen ihren aggressiven Gehirntumor verloren. Die nur neun Monate alte Tochter von Fernseharzt Johannes Wimmer ist am frühen Samstagmorgen für immer eingeschlafen. Das berichtet die „Bild am Sonntag“, die mit Wimmer gesprochen hat. „Maximilia hat sich im Schlaf, geborgen und umsorgt in unserem Bett, auf die Reise zu den Sternen begeben“, sagte er der Zeitung. Die Familie habe in Ruhe und Frieden Abschied von dem kleinen Kind nehmen können. Demnach hat der Vater die ganze Nacht über die Hand seiner Tochter gehalten – als er aufwachte, war das Mädchen tot.

„Sie hat ihr kleines, geliebtes Leben vollendet, und wir werden sie in schönster Erinnerung behalten. Es war ein Leben voller Liebe und Lachen, beides werden wir versuchen auch für uns in dieser schweren Zeit zu bewahren“, wird der TV-Arzt und Buchautor zitiert. Am Nachmittag sei die Familie zusammengekommen, um Abschied zu nehmen. Jazzmusik lief, Kerzen wurden ans Fenster gestellt.

Johannes Wimmer: „Uns bleiben wundervolle Erinnerungen mit ihr“

„Wir hatten noch so viel vor, wollten so viel mit ihr erleben, das bleibt uns verwehrt – aber uns bleiben wundervolle Erinnerungen mit ihr. Der Krebs mag ihr das Leben genommen haben, aber wir werden dem Krebs zeigen, dass er nicht gesiegt hat“, sagte Wimmer.

Ende August hatte Wimmer die schwere Erkrankung seiner Tochter öffentlich gemacht – wenige Male sprach er danach in der Öffentlichkeit über die schweren Stunden. Erst vor wenigen Wochen war klar, dass Maximilia die Krankheit nicht überstehen konnte – die Familie holte ihre Tochter nach Hause, begleitet von Palliativmedizinern. Kurz danach heirateten Wimmer und seine Frau Clara, damit alle drei denselben Nachnamen tragen.

RND/msk