Mit ihrer TV-Sendung „Zwei bei Kallwass“ wurde Angelika Kallwass zu Deutschlands bekanntester Psychologin. Quelle: imago images/teutopress

Zu wenig Rente: TV-Psychologin Angelika Kallwass muss mit 72 noch arbeiten

Mit ihrer TV-Show „Zwei bei Kallwass“ wurde Angelika Kallwass zum gefeierten Fernsehstar. Inzwischen ist die Psychologin 72 Jahre alt. An den wohlverdienten Ruhestand ist jedoch nicht zu denken. Denn um weiterhin ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können, muss sie weiterhin ihrem Beruf nachgehen.

380 Euro Rente erhält Angelika Kallwass monatlich. Dieses traurige Geständnis machte die 72-Jährige bereits im Juni in der „Webtalkshow“ auf YouTube. Den Grund dafür liefert sie in dem Gespräch gleich mit: Sie habe sich nie mit ihrer Altersvorsorge beschäftigt. Die Konsequenz: Auch im Alter muss sie weiter arbeiten. Von ihrer monatlichen Rente kann sie eigenen Aussagen zufolge „nicht leben, nicht sterben“. Von ihrem verstorbenen Ehemann erhalte sie eine Rente, „zwar auch keine große, denn er hat genauso bescheuert gehandelt wie ich.“

Um ihren Lebensunterhalt weiter zu bestreiten, geht die ehemalige TV-Berühmtheit also weiterhin ihrem Beruf als Psychologin nach. Dies mache sie aber auch, weil sie sich ohne ihre Arbeit „zu Tode langweilen“ würde. Sorgen um ihre Existenz muss sich Kallwass aber keine machen: „Wir haben auch Geld angelegt, so ist es nicht. Nur ich müsste dann einfach was verkaufen,“ so die 72-Jährige in dem Interview.

Der Appell der Fernsehtherapeutin ist dennoch klar: „Meine Botschaft an alle: Zahlt ruhig in die Rente ein, es lohnt sich irgendwann. Man kann nicht immer davon ausgehen, dass man das Geld so locker verdient wie in der anderen Zeit.“

RND/liz