Der frühere Pastor soll die Kirche von 2012 bis 2016 betrogen haben (Symbolbild). Quelle: Friso Gentsch/dpa

In 163 Fällen: Früherer Pastor soll Kirche jahrelang betrogen haben

Hildesheim. Ein früherer Pastor muss sich vom 20. Januar an wegen gewerbsmäßigen Betrugs und Urkundenfälschung vor dem Landgericht Hildesheim verantworten. Dem 63-Jährigen werde vorgeworfen, in 163 Fällen gefälschte oder fingierte Quittungen beziehungsweise Rechnungen beim Kirchenamt Hildesheim zur Erstattung eingereicht zu haben, um sich dadurch eine dauerhafte zusätzliche Einnahmequelle zu verschaffen, teilte das Gericht am Montag mit. Der Prozess ist auf 17 Verhandlungstage angesetzt, berichtet die „Neue Presse“ aus Hannover.

Der Mann, der eine Kirchengemeinde in Eime leitete, soll die angeblichen Belege in zumeist dreistelliger Höhe am Computer selbst hergestellt haben. Auch Unterschriften habe er selbst gefälscht.

Rückzahlung bereits begonnen

Insgesamt soll er zwischen September 2012 und Dezember 2016 auf diese Weise rund 52.330 Euro erlangt haben. Einen Teil soll der 63-Jährige bereits zurückgezahlt haben.

RND/dpa