Prinz Frederic von Anhalt im Krankenhaus in Düsseldorf. Quelle: Privat

Frederic von Anhalt nach Unfall in Düsseldorfer Hotelzimmer im Krankenhaus

Düsseldorf. Wegen des harten Lockdowns in Kalifornien ist Prinz Frederic von Anhalt am Sonntag nach Deutschland gekommen, jetzt liegt er in Düsseldorf im Krankenhaus. Allerdings nicht wegen einer Corona-Infektion.

„Ich habe einen Spaziergang über die Kö gemacht und mir dann im Interconti mein Abendessen aufs Zimmer kommen lassen“, sagte Frederic von Anhalt. Auch eine Flasche seines Lieblingschampagners Moët & Chandon habe der Witwer von Zsa Zsa Gabor bestellt. Da er sonst so gut wie nie trinke, sei er „ein bisschen beschwipst“ gewesen. In der Nacht sei dann auch noch der Jetlag dazu gekommen. Das hatte Folgen.

„Ich hörte einen Riesenknall und verlor das Bewusstsein. Als ich aufwachte, waren Sanitäter um mich herum“, so Frederic von Anhalt. Was war passiert? „Ich bin in die Glastür zum Balkon geknallt.“ Wie? „Null Ahnung, aber die Gardinen waren voller Blut.“

„Als ich aufwachte, waren Sanitäter um mich herum“

Wie lange muss Prinz Hollywood im Krankenhaus bleiben? Lange genug, dass er seine weiteren Reisepläne („Ich wollte Weihnachten in München feiern und dann in der Schweiz Ski laufen“) in Gefahr sieht. „Die Nähte werden erst in drei Wochen gezogen.“

Da ist es kein Trost, dass der Covid-Test bei ihm negativ ausfiel. „Ich habe mich schon vor dem Abflug in Los Angeles testen lassen, dann hat mich beim Abflug die Lufthansa getestet und dann wurde ich noch einmal in Frankfurt getestet. Was muss ich denn sonst noch machen, um ungeschoren durch die Seuche zu kommen?“

In Erinnerung wird ihm der Vorfall definitiv erst einmal bleiben: In der Uniklinik schoren Mitarbeiter Frederic von Anhalt den Hinterkopf, damit die Platzwunde mit 20 Stichen genäht werden konnte. Es besteht Verdacht auf Gehirnerschütterung.

RND/sin