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Die Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung gegen einen 40-Jährigen. Quelle: Christian Elsner

Messerattacke in Hannover: Verdächtiger soll in die Psychiatrie

Hannover. Nach der Messerattacke auf zwei Männer in Hannover gibt es jetzt neue Informationen zum mutmaßlichen Täter. Die Staatsanwaltschaft geht nach einer Untersuchung des Verdächtigen davon aus, dass er psychisch gestört ist, wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ berichtet (HAZ). Das bedeutet für ihn die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus statt Untersuchungshaft. Seine beiden Opfer soll er wahllos ausgesucht haben.

Wie ein Polizeisprecher am Sonntag mitteilte, habe ein 30 Jahre alter Mann mit seiner Partnerin ein Auto im Stadtteil List vom Eis befreit, als der Angreifer auf ihn einstach. Der 30-Jährige erlitt dabei lebensbedrohliche Verletzungen. Nach Polizeiangaben besteht aber inzwischen keine Lebensgefahr mehr. Die Freundin des Opfers blieb unverletzt. Ein 59-jähriger Passant eilte dem Paar zu Hilfe, wurde aber ebenfalls attackiert und verletzt.

Der mutmaßliche Täter flüchtete, wurde aber von der Polizei festgenommen. Gegen ihn wird wegen versuchter Tötung in zwei Fällen ermittelt.

RND/ak mit dpa