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Bauer Uwe Trede, der sein Gelände für das Wacken Open Air Festival vermietet, ist gestorben. (Archivfoto) Quelle: picture-alliance/ dpa

Wacken Open Air trauert um Bauer Uwe: Auf seinem Acker fing alles an

Wacken. Die Veranstalter des Wacken Open Air trauern um Landwirt Uwe Trede – er hatte dem Festival seit den Gründungstagen vor drei Jahrzehnten eine Heimat gegeben. „Unser ältester Freund, Wegbereiter und Unterstützer Uwe Trede ist im Alter von 80 Jahren von uns gegangen. Ohne Uwe wäre das Wacken Open Air in seiner heutigen Form nicht möglich geworden“, heißt es in einem Nachruf auf der Internetseite des Heavy-Metal-Festivals.

Gerade in den ersten Jahren sei es maßgeblich seiner Unterstützung zu verdanken gewesen, dass das Festival glatt über die Bühne gehen konnte und der Rückhalt im Dorf stetig gewachsen sei, heißt es weiter. „Er war unser erster Fürsprecher, auf seiner Wiese parkten die ersten Besucher (Miete: Kostenloser Eintritt für Uwe!) und noch heute stehen unsere Bühnen auf dem Gelände der Familie Trede.“

„See you in heaven Uwe – Rain or Shine!“

Uwe Trede habe „das Leben umarmt und immer neue Ideen auf den Tisch gebracht, gleichzeitig jedoch auch alte Werte kontinuierlich hochgehalten“. Treue und Loyalität sind hier zu nennen, aber auch sein geliebtes Trabbi-Cabriolet. Im Laufe der Jahre sei er zu einem „öffentlichen Star im Wacken Kosmos“ geworden. „Nicht selten hielten anreisende Fans jedes Jahr an seinem Haus an, um sich ein Autogramm zu holen oder mit Uwe zu schnacken“, schreiben die Wacken-Veranstalter weiter.

Sein Lebenswerk werde insbesondere von seinem Sohn Sönke fortgesetzt, sind sich die Verfasser sicher. „Bauer Uwe selbst wird aber auch bei uns weiterleben, in unseren Gedanken und Erinnerungen, mit Bauer Uwes Heimweg auf dem Festivalgelände und der nach ihm benannten Bar. Vor allem aber bleibt er in unseren Herzen und denen seiner vielen Familienmitglieder.“

Der Nachruf endet mit den Worten: „See you in heaven Uwe – Rain or Shine!“

RND/seb