Die Zeit als Teil der britischen Königsfamilie sei nicht einfach gewesen, berichtet Herzogin Meghan. Quelle: imago images/PA Images

Herzogin Meghan: So schwer war die Zeit in der britischen Königsfamilie

Los Angeles. Herzogin Meghan ist nach eigenen Angaben bei ihrer Heirat mit Prinz Harry nicht ganz vorbereitet auf ihre royalen Pflichten gewesen. Sie habe nicht „vollständig verstanden, was der Job war“, sagte Meghan der TV-Moderatorin Oprah Winfrey in einem vorab aufgezeichneten zweistündigen Interview, das am Sonntag (Ortszeit) beim US-Sender CBS ausgestrahlt wurde.

Beide sprachen über die Zeit vor der Hochzeit 2018. „Es war unmöglich zu verstehen, wie der Alltag sein würde“, sagte Meghan.

Herzogin Meghan hat sich wie in einem goldenen Käfig gefühlt

Es sei in den zurückliegenden Jahren sehr schwierig gewesen, dass „die Wahrnehmung und die Realität zwei sehr unterschiedliche Dinge sind“, sagte Meghan. „Und du wirst anhand der Wahrnehmung beurteilt, aber du lebst die Realität davon.“

Sie habe sich in ihrer Zeit in der britischen Königsfamilie wie in einem goldenen Käfig gefühlt. Sie sei zum Schweigen verdammt gewesen, sagte die Ehefrau von Prinz Harry in einem Gespräch mit der US-Moderatorin Oprah Winfrey. „Ich kenne die Institution (Monarchie) nicht, deshalb wurde uns gesagt, wir sollen schweigen.“ Jedem in ihrer Umgebung seien klare Verhaltensregeln auferlegt worden, seitdem bekannt war, dass sie mit Harry liiert sei.

Meghan hat das Haus nur zweimal in vier Monaten verlassen

„Selbst jetzt kann ich nicht einfach mit Freunden essen gehen“, sagte Meghan im Interview. „Ich könnte mich nicht einsamer fühlen.“ Sie habe das Haus zweimal in vier Monaten verlassen. „Ich bin überall, aber ich bin nirgendwo.“

Die 39-jährige frühere Schauspielerin verriet, dass sie und Harry im Prinzip schon einige Tage vor der royalen Zeremonie verheiratet gewesen seien, die weltweit im TV verfolgt wurde. Meghan teilte mit, dass sie das Geschlecht ihres zweiten Kindes, das sie erwartet, im späteren Verlauf des Interviews verraten werde, an dem auch Harry teilnehmen sollte.

Winfrey und Meghan machten deutlich, dass das royale Ehepaar nicht für das Interview bezahlt werde.

RND/dpa/ap