Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern hält das Ende der Monarchie für unwahrscheinlich. Quelle: Getty Images

Neuseeländische Premierministerin über Oprah-Interview: Ende der Monarchie ist „unwahrscheinlich“

Montecito. Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern glaubt nicht, dass ihr Land bald eine Republik wird. „Ich habe bei den Neuseeländern kein Verlangen gespürt, unsere Verfassungsbestimmungen zu ändern und ich halte es für unwahrscheinlich, das sich dies schnell ändert“, antwortete Ardern auf die Reporterfrage, ob das wenig schmeichelhafte Bild, dass der britische Prinz Harry und seine Frau Meghan vom britischen Königshaus gezeichnet haben, Auswirkungen auf den Status von Königin Elizabeth II. als neuseeländisches Staatsoberhaupt haben werde.

Meghan und Harry kritisieren Königshaus

Meghan und Harry hatten sich in einem aufwendig inszenierten Interview darüber beklagt, vom Königshaus schlecht behandelt worden zu sein. Es habe sie und ihren Sohn Archie nicht geschützt, stattdessen habe es Fragen gegeben, wie dunkel Archies Haut sein werde. Meghan betonte aber auch, die Königin habe sich ihr gegenüber immer wundervoll verhalten.

Ardern sagte, ihr sei nicht bekannt, dass Harry und Meghan erwogen hätten, sich nach dem Rückzug aus der ersten Reihe des Königshauses in Neuseeland niederzulassen. Zu ihrer persönlichen Freundschaft mit Meghan wollte sie sich nicht äußern. „Wir hatten in der Vergangenheit ab und zu Kontakt“, sagte Ardern, die das Paar 2018 kennengelernt hatte. Wer es genauer wissen wolle, solle Meghan und Harry fragen. „Das sind Fragen ihres persönlichen Lebens und ihre persönlichen Entscheidungen.“ Andere sollten das nicht kommentieren.

RND/AP