Im Vorbeifahren: Senior Klaus Weber lässt sich in dem Drive-In-Impfzentrum von Ärztin Gabi B. gegen das Coronavirus impfen. Quelle: Daniel Reinhardt/dpa

Immunisierung auf dem Beifahrersitz: Etwa 480 Menschen werden im Auto geimpft

Bremervörde. Im Auto sitzend haben am Samstag knapp 480 Seniorinnen und Senioren in der Stadt Bremervörde eine Corona-Schutzimpfung erhalten. Das Angebot richtete sich an Frauen und Männer ab 80 Jahren, die einen entsprechenden Impftermin reserviert hatten.

Auf dem Markt- und Messegelände wurde eine Impfstraße aufgebaut. „Es hat sehr gut geklappt. Alle waren sehr zufrieden“, sagte die Sprecherin des Landkreises Rotenburg, Christine Huchzermeier. Demnach hatte das Deutsche Rote Kreuz die Aktion organisiert und war mit 50 Helferinnen und Helfern im Einsatz. Für die Impfungen waren die mobilen Teams des Impfzentrums zuständig.

Bei Problemen bitte hupen

Die Frauen und Männer mussten sich vom Beifahrersitz aus zunächst registrieren, dann folgte ein Arztgespräch, die Impfung und abschließend die rund 15-minütige Überwachungsphase. Wer Probleme hatte, sollte hupen oder anrufen, wie Huchzermeier sagte. Das Auto sollte nicht verlassen werden. Für Menschen, die niemanden kannten, der sie zur Impfung fahren konnte, wurde ein Fahrdienst angeboten.

Als Vorteil der Drive-In-Impfung nannte der Landkreis die Geschwindigkeit. Im Impfzentrum müssten für die Stationen mehrere Räume aufgesucht werden. Das koste Zeit - gerade bei Menschen, die weniger mobil sind. Die zweite Drive-In-Impfung in Bremervörde ist für den 3. April geplant.

dpa/RND