Ein Absperrband hängt vor der Austin-East Magnet High School, in der ein bewaffneter Schüler getötet wurde. Quelle: Wade Payne/AP/dpa

Schüler nach Schüssen in US-Highschool von Polizei getötet

Knoxville. In einer Schule im US-Staat Tennessee hat ein Schüler nach Behördenangaben auf Polizisten geschossen und ist von diesen getötet worden. Die Beamten seien wegen eines möglichen Schützen an der Austin-East Magnet High School in Knoxville alarmiert worden, sagte der Chef des Landeskriminalamts, David Rausch, am Montag. Die Polizisten hätten den Schüler in einer Toilette gestellt und aufgefordert herauszukommen. Der habe jedoch das Feuer eröffnet, woraufhin die Beamten zurückgeschossen hätten.

Der Schüler starb den Angaben zufolge noch in der Schule. Ein verletzter Beamter musste operiert werden. Weitere Tote oder Verletzte gab es der Polizei zufolge nicht. Das Gebäude sei gesichert worden, hieß es. Bürgermeisterin Indya Kincannon sagte, sie habe mit dem verletzen Beamten gesprochen. Er sei bei Bewusstsein und guten Mutes.

Die Polizei mahnte die Bevölkerung, sich von dem Schulgebäude fernzuhalten. Auf einem Baseballfeld hinter der Schule könnten Familien Schüler in Empfang nehmen, erklärte sie. Medien zeigten zahlreiche Polizei- und Rettungsfahrzeuge am Tatort. Schulrat Bob Thomas erklärte, nicht betroffene Schüler seien ihren Familien übergeben worden. Die Behörden sammelten Informationen über die „tragische Situation“ und würden später weitere Angaben veröffentlichen.

In den USA kommt es immer wieder zu tödlichen Schusswaffenangriffen in Schulen. So hatte etwa im Februar 2018 ein 19-Jähriger an seiner früheren Schule in Parkland (Florida) das Feuer eröffnet und 17 Menschen getötet.

RND/dpa/AP