Ein Thermometer vor blauem Himmel. Quelle: imago images / allOver-MEV

Nach dem Unwetter kommt der Sommer – aber zögerlich

Hannover. Kalt war es lange genug, die Unwetter sind – vorerst – überstanden, es ist Zeit für richtiges Sommerwetter. Das kommt auch, aber richtig warm wird es erst in der nächsten Woche. Am Wochenende sollen die Temperaturen nach Angaben des Wetterdienstes Wetterkontor vorerst instabil bleiben. Viele Wolken und Schauer sorgen für wechselhaftes Wetter. Doch zu Beginn der neuen Woche kommt dann eine Hitzewelle – „zumindest eine kleine“, sagt Wetterkontor-Meteorologin Britta Siebert-Sperl.

„Eine kleine Hitzewelle“

Für die Ankunft des Sommers sorgt ein Hoch, das von Tschechien nach Deutschland kommt. Die Temperaturen knacken dann auch die 30-Grad-Marke, zumindest im Südwesten Deutschlands. „Es sieht nach viel Sonnenschein aus“, sagt Meteorologin Siebert-Sperl. Gleichzeitig schickt ein Tief aus Skandinavien Ausläufer einer Kaltfront in Richtung Norddeutschland. Damit steige vor allem in Schleswig-Holstein und an der Nordseeküste das Schauerrisiko, und es gebe eine Tendenz zu mehr Wolken, so Siebert-Sperl. An den Küsten soll es dann maximal 24 Grad warm werden.

Gewitter schon wieder in Sicht

Schon am Mittwoch nächster Woche kann es vereinzelt Hitzegewitter geben, am Donnerstag könnte das Wetter dann wieder kippen. Dann soll es zahlreiche Schauer und örtlich auch Gewitter geben. Im Westen und Süden bleibt es dabei relativ warm, im äußersten Norden kühlt es durch die Gewitter dagegen ab. Am schönsten sei es dann an der Ostsee und im Erzgebirge, prognostiziert Britta Siebert-Sperl. Ob aus den Gewittern dann noch einmal Unwetter entstehen, sei jetzt noch nicht absehbar, sagt die Meteorologin. Auch wie lange das Sommerwetter erhalten bleibe, sei noch schwer zu sagen.

Abkühlung in der Nacht

Auch wenn die Temperaturen tagsüber mancherorts sehr hoch klettern: Nachts kühlt es noch ab, sagt Siebert-Sperl. Die Meteorologin rät: Tagsüber die Rollläden runter, nachts lüften. Bei elf bis 16 Grad in der Nacht ließe es sich dann zumindest gut schlafen.

RND/les