Über die Allianz Arena ziehen dunkle Wolken (Archivbild). Quelle: Federico Gambarini/dpa

Schwere Gewitter am Abend: Hagel und Starkregen bei EM-Spiel in München möglich

Offenbach. Blitz und Donner, dazu auch reichlich Regen – das Wetter in vielen Teilen Deutschlands kommt noch nicht zur Ruhe. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) sieht für den Großraum München schwere Gewitter am Abend voraus. Dabei könnte es auch beim EM-Gruppenspiel Deutschland-Ungarn brenzlig werden, hieß es.

Neben größerem Hagel bestehe lokal die Gefahr von heftigem Starkregen von mehr als 30 Litern pro Quadratmeter binnen kurzer Zeit und teils schweren Sturmböen. Bereits in der Nacht zum Mittwoch hatten Unwetter Schäden in Teilen Bayerns verursacht.

Von Donnerstag an ziehe die Gewitterfront zunehmend nordwärts in die Mitte und den Osten Deutschlands. Die Unwettergefahr beschränke sich dabei aber immer mehr auf punktuellen Starkregen. Nur der Norden und Nordwesten Deutschlands bleiben wohl von Gewittern verschont. Allerdings sei bis zum Wochenende auch dort mit gelegentlichen, meist leichten Regenfällen zu rechnen.

Die Temperaturen erreichen am Donnerstag Höchstwerte zwischen 19 und 29 Grad, wobei es vor allem im Osten und Südosten besonders warm sein dürfte. Am Freitag ist es nur noch mäßig warm mit Höchstwerten zwischen 20 und 24 Grad, so die DWD-Meteorologen.

Kein echter Regenbogen am Himmel über München erwartet

Die Münchner EM-Arena darf nicht in Regenbogenfarben leuchten, aber könnte sich zum Fußballspiel am Mittwochabend ein echter Regenbogen am Himmel abzeichnen? Der Deutsche Wetterdienst (DWD) dämpft die Hoffnung all derer, die passend zum Deutschlandspiel gegen Ungarn auf ein himmlisches Zeichen für Vielfalt gehofft haben.

„Wenn ein Schauer oder Gewitter anzieht und man noch Sonnenschein hat, kann man natürlich einen Regenbogen sehen“, sagte ein Sprecher des DWD. Während des Spiels würde aber eher Schauer auf Schauer folgen. Und: „Wenn die Sonne untergeht, ist die Geschichte eh gelaufen.“ Eine gute Viertelstunde nach dem Anpfiff um 21 Uhr ist von der Sonne unabhängig vom Wetter nichts mehr zu sehen.

RND/dpa