In Zhengzhou hat das Hochwasser besonders schlimm gewütet. Quelle: imago images/Xinhua

Nach drei Tagen: Mann aus überfluteter Tiefgarage gerettet

Die Zahl der Toten bei der Hochwasserkatastrophe in Zentralchina ist bis Samstag auf 58 gestiegen. Das teilten die Behörden mit, während Aufräumtrupps weiterhin in der Millionenstadt Zhengzhou und anderen überfluteten Gebieten der Provinz Henan im Einsatz waren. Mit Baggern und Schlauchbooten wurden Einwohner aus nach dem Starkregen vom Dienstag überfluteten Häusern geholt.

In Zhengzhou wurde aus einer überschwemmten Tiefgarage ein Mann gerettet, der drei Tage in einem Lüftungsschacht ausgehalten hatte, während um ihn herum Autos im Wasser trieben. Ein Foto in der Shanghaier Digitalzeitung „The Paper“ zeigte die Rettung des Mannes, der verletzt in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Flut in China: Sachschäden werden auf mehrere Milliarden Euro geschätzt

Spezialkräfte pumpten einen Straßentunnel in Zhengzhou leer, in dem das Wasser 13 Meter hoch stand, berichteten staatliche Medien weiter. Mehr als 200 Autowracks seien aus dem Tunnel gezogen worden

Die Sachschäden wurden auf mehrere Milliarden Euro geschätzt. Laut einer Meldung der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua wurden in der Provinz Henan, deren Hauptstadt Zhengzhou ist, mehr als 3800 Häuser zerstört und 920.000 Menschen aus ihren Wohnungen evakuiert.

RND/AP