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Ein Schwein am Strand in Boltenhagen hat für viel Aufsehen unter Urlaubern gesorgt. Dafür hat es mit seinem Leben bezahlt. Quelle: Lino Mirgeler/dpa

Wildschwein am Strand von Boltenhagen erschossen

Boltenhagen. Ein in die Enge getriebenes Wildschwein hat am Strand von Boltenhagen in Mecklenburg-Vorpommern für Aufsehen gesorgt. Das Tier, das sich an die Ostsee verirrt hatte, sei vor Schaulustigen ins Wasser zurückgewichen und konnte aus dieser Situation nicht flüchten, bestätigte die Polizeiinspektion in Wismar am Mittwoch. In Absprache mit der Feuerwehr und nach Freigabe der Polizei habe ein Jäger das Tier am Montagabend erlegt, da eine Gefährdung der Urlauber nicht ausgeschlossen werden konnte.

Dass ein Wildschwein durchaus Urlauber gefährden kann, zeigt ein anderer Fall aus dem Jahr 2020, der erst jetzt öffentlich wurde. Wie die „Ostsee Zeitung“ am Dienstag berichtet, attackierte damals ein Wildschwein einen Spaziergänger auf Rügen, als er dieses im Wasser filmte. Das Tier rannte aus dem knöcheltiefen Wasser auf den Spaziergänger zu und biss mit voller Wucht in dessen Bein. Der Mann trug neben den Bissspuren, einen verstauchten Knöchel und blaue Flecken davon.

RND/dpa