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Der Klimaaktivist Henning Jeschke verbrachte 27 Tagen ohne Nahrung und sieben Stunden ohne Flüssigkeit und lag daraufhin auf der Intensivstation in der Berliner Charité. Quelle: Eckardt Pscheidl-Jescke

Nach Hungerstreik: Was Klimaaktivist Henning Jeschke sich vom Treffen mit Scholz erwartet

Greifswald. 27 Tage lang war Klimaaktivist Henning Jeschke vor der Bundestagswahl im Hungerstreik. Den hat er mittlerweile beendet und nach einem Aufenthalt auf der Intensivstation der Berliner Charité geht es ihm besser. Nun wählt der Greifswalder andere Wege, um sich für den Klimaschutz einzusetzen, wie er der „Ostsee-Zeitung“ (OZ) berichtet. Demnach hält er seit Ende des Hungerstreiks Vorträge. „Ich sehe es als Pflicht an, die Botschaft herauszutragen und Menschen zu erklären, wie katastrophal die Lage ist und Alarm zu schlagen“, sagte er laut dem Bericht.

Und auch sein Gespräch mit SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz steht bald an. Das war eines der Ergebnisse des Hungerstreiks Jeschkes und sechs anderer Aktivisten und Aktivistinnen vor dem Kanzleramt. Jeschke beendete seinen Streik als Letzter der Gruppe, verzichtete in den letzten Stunden sogar auf Wasser, bevor Olaf Scholz einem Gespräch zusagte. Laut OZ findet das Gespräch nun am 12. November statt.

Aktivist erwartet sich viel von Treffen mit Scholz

Von dem Treffen mit Scholz erwartet sich Jeschke viel, wie er der Zeitung sagte. Scholz habe sich als Klimakanzler dargestellt. Nun müsse man sehen, was dahinter stecke. „Wir werden die Frage stellen, ob es einen Schritt zur Wahrheit gibt und ob er die Maßnahmen, die notwendig sind, durchführen will oder nicht“, so der Klimaaktivist.

RND/hsc