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Jörg Draeger und der Zonk. Quelle: imago/HRSchulz

„Geh aufs Ganze“: Jörg Dräger wollte eigentlich nicht Moderator werden

Köln. Moderator Jörg Draeger, berühmt geworden mit der Gameshow „Geh aufs Ganze!“, wollte eigentlich mal Dramaturg werden. „Das hört sich vielleicht hochtrabend an, aber ich liebe Literatur“, antwortete der 76-Jährige der Deutschen Presse-Agentur auf die Frage, woher seine Gabe stamme, Kandidaten um den Finger zu wickeln.

Comeback der Kult-Show

Er sei zum Beispiel schon lange ein Fan des Schriftstellers Werner Bergengruen, der Novellen und Romane geschrieben habe, die davon handelten, wie Menschen in Versuchung geführt werden. „Das hat mich so fasziniert, dass ich das Spiel mit der Versuchung immer spannend fand“, sagte Draeger.

Bei „Geh aufs Ganze!“ entscheiden sich Kandidaten zum Beispiel für einen Umschlag, ein Tor oder eine Kiste. Danach versucht Draeger, sie mit Geldangeboten für das Gewählte zu verunsichern. Wer sich verzockt, bekommt nur den Zonk, einen Trostpreis. Die Gameshow lief zwischen 1992 und 1997 in Sat.1 und von 1999 bis 2003 bei Kabel eins. Nun (26. November, 20.15 Uhr) gibt es eine Neuauflage in Sat.1.

RND/dpa