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Schauspieler Fred Ward ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Quelle: imago images/Everett Collection

US-Schauspieler Fred Ward ist gestorben

New York. Der amerikanische Ward starb am Sonntag, den 8. Mai wie sein Sprecher Ron Hofmann am Freitag mitteilte. Auf Wunsch der Familie wurde keine Todesursache genannt. Ward spielte in Filmen wie „Der Stoff, aus dem die Helden sind“, „The Player“ und „Tremors - Im Land der Raketenwürmer“ häufig die Rolle des harten Mannes mit einem weichen Kern.

Bekannt aus „Miami Blues“

Ward gewann einen Golden Globe und den Ensemblepreis des Filmfestivals von Venedig für seine Darstellung in Robert Altmans „Short Cuts“. In „Remo - unbewaffnet und gefährlich“ spielte er die Titelrolle. Zu Wards weiteren Rollen gehörte ein Polizist, der in George Armitages „Miami Blues“ einen psychotischen Kriminellen jagt, gespielt von Alec Baldwin. Er war ein einschüchternder Vater von Freddie Prinze Jr. in „Summer Catch“ und von Reese Witherspoon in „Sweet Home Alabama“. In „Die nackte Kanone 33 1/3“ bewies er in der Rolle eines Terroristen, der die Oscar-Verleihung sprengen will, sein Talent in einer weiteren komischen Rolle.

In den vergangenen Jahren war Ward häufiger im Fernsehen zu sehen, unter anderem in Gastrollen in den Serien „ER“ und „Grey's Anatomy“. Ward spielte zuletzt in der zweiten Staffel der Serie „True Detective“ den pensionierten Polizisten und Vater von Colin Farrells Detective Ray Velcoro.

RND/AP