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Ein Polizeiauto in den USA Quelle: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Schüsse in Friseursalon: US-Polizei ermittelt wegen Hassverbrechen

Dallas. Die US-Polizei schließt bei einem Verbrechen mit drei Verletzten in einem Friseursalon im koreanischen Viertel der Stadt Dallas ein rassistisches Motiv nicht aus. Man untersuche den Vorfall als Hassverbrechen, teilte das FBI in Dallas am Dienstag mit. Die Tat hatte sich bereits in der vergangenen Woche ereignet. Medienberichten zufolge eröffnete eine komplett in schwarz gekleidete Person das Feuer und verletzte drei Frauen. Der Schütze flüchtete anschließend.

Mittlerweile hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen. Dieser werde derzeit befragt, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Ermittler untersuchen auch noch zwei weitere Vorfälle in Dallas, bei denen ein Unbekannter Schüsse abgefeuert hat. Das FBI definiert Hassverbrechen vor allem als solche, bei denen die Täterin oder der Täter Opfer auf Grundlage von Hautfarbe, Herkunft oder Religion angreift.

Am Samstag hatte ein Schütze in der Stadt Buffalo mit einem Sturmgewehr vor und in einem Supermarkt das Feuer eröffnet, zehn Menschen erschossen und drei weitere verletzt. Der 18-jährige Beschuldigte wurde noch am Tatort festgenommen. Den Ermittlern zufolge war die Tat rassistisch motiviert – 11 der 13 Opfer waren schwarz, und Buffalo hat eine mehrheitlich schwarze Bevölkerung. Im Internet ist ein 180 Seiten langes Manifest mit rassistischen und gewaltbereiten Aussagen aufgetaucht, das dem Beschuldigten zugeschrieben wird.

RND/dpa

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