Anzeige
Fahrzeuge stehen im US-Bundesstaat Colorado im Schnee. Quelle: Michael Cummo/Wyoming Tribune Ea

Temperatursturz um 30 Grad: Nach Monaten der Dürre fällt in Colorado Schnee

Denver. Ein später Wintersturm hat dem Großraum Denver im US-Staat Colorado mitten im Mai mehrere Zentimeter Schnee gebracht. Der schwere, nasse Schnee ließ am Samstag (Ortszeit) Bäume umstürzen, die auf Stromleitungen kippten, wie der Fernsehsender KUSA berichtete.

Temperatur stürzt um 30 Grad ab

In 210.000 Haushalten fiel der Strom aus. Bis zum Abend habe die Versorgung für 160.000 Haushalte wieder hergestellt werden können, teilte das zuständige Unternehmen Xcel Energy Colorado mit.

Wie das Portal „Wetteronline“ berichtet, war die Temperatur innerhalb von 24 Stunden um etwa 30 Grad gefallen. In der Hauptstadt Denver fielen die Werte von sommerlichen 31 Grad auf nur noch knappe Plusgrade. In dem Gebiet herrscht seit Monaten eine schwere Dürre.

In Gebirgsgegenden Colorados fiel noch deutlich mehr Schnee als in Denver: In der kleinen Gemeinde Cripple Creek am Fuß des Bergs Pikes Peak in den Rocky Mountains wurden laut KUSA 51 Zentimeter Neuschnee gemessen.

RND/nis mit AP