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Lost Creek im US-Staat Kentucky: Straßen und Gebäude sind überflutet. Bei heftigen Regenfällen mit Sturzfluten und Schlammlawinen sind mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Quelle: Ryan C. Hermens/Lexington Herald

Gouverneur rechnet mit wochenlanger Suche nach Hochwasser-Opfern

Jackson. Die Suche nach weiteren Opfern der schweren Überschwemmungen im US-Staat Kentucky könnte nach Angaben von Gouverneur Andy Beshear noch mehrere Wochen dauern. Die Zahl der Toten könne noch weiter steigen, sagte Beshearam. In einigen Gebieten sich noch unklar, wie viele Menschen vermisst würden. Das Hochwasser nach starken Regenfällen kostete bisher mindestens 16 Menschen das Leben.

Der Regen ließ am frühen Freitag nach, nachdem im Osten des Staates innerhalb von 48 Stunden zwischen 20 und 27 Zentimeter gefallen waren. Für die kommenden Tage sagten Meteorologen weitere Regenfälle vorher, während die Rettungskräfte weiter darum ringen, in die schwer betroffenen Gebiete zu gelangen, von denen einige zu den ärmsten Gegenden Amerikas gehören. Es wurde erwartet, dass einige Flüsse und Bäche im Katastrophengebiet in den zentralen Appalachen am Samstag ihren Höchststand erreichen würden.

Präsident Joe Biden teilte in den sozialen Medien mit, er habe am Freitag mit Beshear gesprochen und die Unterstützung der Bundesregierung angeboten. Biden rief außerdem auf Bundesebene den Notstand aus, um Hilfsgelder für mehr als ein Dutzend Bezirke in Kentucky bereitzustellen zu können. Auch in Teilen von West Virginia und Virginia wurde wegen des Hochwassers der Notstand erklärt.

RND/AP