Montag , 26. Oktober 2020
Die Polizei musste die Zufahrt zu den Badeseen regeln.

Zu viele Besucher: Polizei sperrt zwei Badeseen in Gifhorn

Die Sicherheit der Badegäste sowie das Einhalten von Corona-Regeln sei nicht mehr gewährleistet gewesen – deshalb rief der Betreiber eines Badesees in Gifhorn am Wochenende die Polizei. Die Einsatzkräfte sperrten die Zufahrten. Kurze Zeit später meldete dann auch der nahegelegene Bernsteinsee zu viele Gäste.

Gifhorn/Winsen. Wegen des zu großen Besucherandrangs musste die Polizei und die Feuerwehr in Gifhorn die Zufahrten zu zwei Badeseen vorübergehend sperren. Der Betreiber des Tankumsees habe sich gemeldet, weil er mit den vielen Besuchern am Samstag überfordert gewesen sei, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. Die Sicherheit der Badegäste, sowie der Mindestabstand zwischen den Besuchern habe nicht mehr gewährleistet werden können. Die Feuerwehr sperrte in Zusammenarbeit mit der Polizei dann die Zufahrten, sodass keine neuen Gäste mehr kommen konnten.

Bernsteinsee nur wenige Kilometer ebenfalls zu voll

Kurze Zeit später wurde es dann auch am nur wenige Kilometer entfernten Bernsteinsee zu voll. Auch hier mussten die Zufahrten am Samstag abgesperrt werden. Autofahrer wurden gebeten, auf andere Orte auszuweichen.

Unterdessen ging bei der Polizei in Winsen (Luhe) in der Nacht zum Sonntag kurz vor Mitternacht ein Hinweis auf ein Treffen einer größeren Personengruppe an einem Baggersee im Ortsteil Scharmbeck ein. Vor Ort trafen die Beamten auf rund 80 bis 100 junge Leute, die die Flucht ergriffen. Von einzelnen wurden die Personalien festgestellt. Aufgrund der Corona-Epidemie seien solche Treffen zur Zeit nicht zulässig, erklärte die Polizei.

RND/dpa