Samstag , 26. September 2020
Eine Corona-Teststation in Mamming in Bayern wird aufgebaut. Quelle: Armin Weigel/dpa

Immer mehr Corona-Fälle auf Gemüsehof: Inzwischen 232 infizierte Erntehelfer

Auf einem Gemüsehof im niederbayerischen Mamming steigt die Zahl der Corona-Fälle weiter. Inzwischen haben sich 232 Erntehelfer mit dem Virus infiziert. Der Landrat sieht trotzdem keine Gefahr für die Landkreisbevölkerung.

Dingolfing. Nach dem Corona-Ausbruch auf einem Gemüsehof im niederbayerischen Mamming hat sich die Zahl der infizierten Erntehelfer auf 232 erhöht. „Mit den 52 Neuinfizierten nach der Zweittestung auf dem Betrieb summiert sich die Zahl der Corona-Positiven dort nun auf insgesamt 232 Personen“, teilte am Freitagabend das Landratsamt Dingolfing-Landau mit. Fast genauso viele – 231 Erntehelfer – seien dagegen auch das zweite Mal negativ getestet worden.

Tests unter Anwohnern ergaben demnach bislang nur einen Infizierten. „Bei mehreren tausend freiwilligen Testungen an den Teststationen gab es bislang nur einen einzigen positiven Fall, der unverzüglich informiert und in Quarantäne versetzt wurde.“

„Für die Landkreisbevölkerung geht dennoch kein Ansteckungsrisiko aus“

Das Landratsamt leitete am Freitagabend nach eigenen Angaben „umgehend eine Trennung der nun positiv getesteten Saisonarbeitskräfte von den negativ Getesteten in die Wege“. Die Zahl der Infizierten sei „aufgrund der vielen Personen auf engstem Raum weiter angestiegen“, sagte Landrat Werner Bumeder (CSU).

Er formulierte zudem: „Für die Landkreisbevölkerung geht von diesem Betrieb dennoch kein Ansteckungsrisiko aus. Schließlich wurde für alle Erntehelfer des Betriebs – ganz gleich ob positiv oder negativ getestet – sofort nach Bekanntwerden des Corona-Massenausbruchs eine strikte Quarantäne angeordnet.“

RND/dpa