Sonntag , 27. September 2020
Leuchtendes Blaulicht auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs.

Zwei Tote und sieben Schwerverletzte bei Zugunglück in Portugal

Mindestens zwei Tote und sieben Schwerverletzte: Das ist die Bilanz eines Zugunglücks in Portugal. Nahe der Stadt Coímbra war ein Schnellzug auf einen Instandhaltungswagen geprallt und teilweise entgleist. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist noch unklar.

Lissabon. Bei einem Zugunglück in Portugal hat es Medienberichten zufolge zwei Tote Toten und sieben Schwerverletzte gegeben. Ein Schnellzug vom Typ Alfa Pendular sei am Freitagnachmittag bei der Stadt Coímbra etwa 200 Kilometer nördlich von Lissabon auf einen Instandhaltungswagen gekracht und teilweise entgleist, meldete die Nachrichtenagentur Lusa unter Berufung auf den Sprecher des örtlichen Katastrophenschutzes, Carlos Tavares.

Passagiere an Bord des Zuges hätten sich im Augenblick des Unglücks in Panik zu Boden geworfen, berichtete die Zeitung „Diário de Notícias“ unter Berufung auf Augenzeugen. Eine große Anzahl von Rettungskräften sei vor Ort, um die Verletzten zu bergen. Warum der Reparaturwagen auf dem Gleis stand, war zunächst nicht bekannt. Die Strecke ist zweigleisig und der Zug sei in Richtung Norden unterwegs gewesen.

RND/dpa