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Chris Martin, Sänger von Coldplay sitzt am Klavier während der "Music of the Spheres"-Tour auf der Bühne des Wembley-Stadions im Norden Londons. Quelle: Suzan Moore/PA Wire/dpa

Sorge um Sänger Chris Martin – Coldplay sagt Konzerte in Brasilien ab

Rio de Janeiro. Die britische Band Coldplay hat wegen einer Erkrankung von Sänger Chris Martin (45) acht Konzerte in den brasilianischen Metropolen Rio de Janeiro und Sao Paulo abgesagt. „Aufgrund einer schweren Lungeninfektion ist Chris vom Arzt für die kommenden drei Wochen absolute Ruhe verordnet worden“, hieß es in einer Mitteilung der Band am Dienstag. „Wir sind optimistisch, dass Chris nach der verordneten medizinischen Pause wieder gesund wird, und freuen uns darauf, die Tour so bald wie möglich wieder aufzunehmen.“

Für die im Oktober anstehenden Konzerte sollen demnach neue Termine im Jahr 2023 gesucht werden. Coldplay war im September bei „Rock in Rio“ in Rio de Janeiro aufgetreten. Das Konzert der Band wurde von Besuchern beim brasilianischen Nachrichtenportal „G1“ zu einem der besten des Festivals gewählt.

Ihre zehn geplanten Konzerte in Buenos Aires zwischen Ende Oktober und Anfang November als Abschluss der Welttournee zu dem Album „Music of the Spheres“ sagte Coldplay zunächst nicht ab. Sollten die zehn Konzerte hintereinander im Stadion „El Monumental“ des Fußballvereins River Plate in Argentiniens Hauptstadt stattfinden, würde Coldplay den Rekord von Roger Waters brechen, der dort mit „The Wall“ im Jahr 2012 neunmal aufgetreten war.

RND/dpa