Dienstag , 20. Oktober 2020
Der Wels wurde in Bonn im Rhein entdeckt. (Symbolfoto) Quelle: picture alliance / Oliver Berg/d

Ungewöhnlicher Anblick: Mutter und Sohn entdecken in Bonn einen Riesenwels im Rhein

Da staunen eine Mutter und ihr 14-jähriger Sohn nicht schlecht, als sie beim Spaziergang in Bonn etwas Großes am Ufer des Rheins entdecken. Dort schwimmt ein riesiger Fisch von etwa zwei Metern Länge. Der Grund für den ungewöhnlichen Anblick ist vor allem der Klimawandel.

Bonn. In Bonn haben eine Frau und ihr 14-jähriger Sohn einen ungewöhnlich großen Fisch im Rhein entdeckt. Wie Susanne Absalon dem “General-Anzeiger” mitteilte, sei sie mit ihrem Sohn an der Promenade entlangspazieren gegangen, als sie einen großen Schatten im Wasser entdeckten. Zuerst hätten sie geglaubt, ein Krokodil zu sehen. “Natürlich war es keins”, so die Bonnerin.

Da das Tier sehr nah am Ufer geschwommen sei und merkwürdig gezuckt habe, hätten Mutter und Sohn schon das Schlimmste befürchtet: “Erst dachten wir, dass das Tier verletzt ist.” Aber nach einiger Zeit sei der etwa zwei Meter lange Fisch wieder in tiefere Bereiche des Flusses geschwommen.

Klimawandel bringt neue Arten in den Rhein

Mithilfe des Fotos, welches Absalon von dem Riesenfisch aufgenommen hatte, habe Frank Molls, der Geschäftsführer des Rheinischen Fischereiverbandes von 1880, das Tier bestimmen können. Es handele sich um einen besonders großen Wels, erklärte er dem “General-Anzeiger”: “Die Art ist in diesen starken Beständen neu im Rhein und man vermutet, dass sie von der allgemeinen Erwärmung profitiert. Es gibt viele Welse im Rhein, auch in NRW.”

RND/al