Donnerstag , 1. Oktober 2020
Martialischer Auftritt der Wolken vor einem starken Gewitter. Quelle: imago images/Gottfried Czepluch

Schwere Unwetter mit etlichen Verletzten in Bayern – „Schneise der Verwüstung“

Mehrere Menschen werden am Dienstagabend bei schweren Unwettern in Bayern verletzt. Die Feuerwehr meldet Dutzende Einsätze, besonders schlimm trifft es Traitsching (Kreis Cham). Dort habe habe der Sturm „eine Schneise der Verwüstung“ hinterlassen, teilt die Polizei mit.

Neutraubling. Ein heftiges Unwetter hat in Teilen Bayerns am Dienstag für zahlreiche Einsätze von Polizei und Feuerwehr gesorgt. Acht Menschen wurden durch herabfallende Äste am Roither See (Kreis Regensburg) leicht bis mittelschwer verletzt, wie das Polizeipräsidium in Regensburg mitteilte. In der Oberpfalz verzeichneten die Beamten bis zum Abend 41 unwetterbedingte Einsätze. Auf der Donau kenterte bei Wörth ein Jet-Ski, der mit drei Personen besetzt war. Sie konnten sich leicht verletzt ans Ufer retten.

Bei Traitsching (Kreis Cham) habe der Sturm „eine Schneise der Verwüstung“ hinterlassen, teilte die Polizei mit: „Hausdächer wurden abgedeckt, Telefonmasten und Bäume umgeknickt.“

DWD warnte vor Gewittern, Starkregen und Hagel

In Seeg im Kreis Ostallgäu schlug ein Blitz in ein Hausdach ein. Es entwickelte sich Rauch an einer Steckdose. Verletzt wurde nach Angaben des Polizeipräsidiums Kempten niemand.

Der Deutsche Wetterdienst hatte für Dienstagnachmittag und -abend vor Gewittern, Starkregen und Hagel gewarnt.

RND/dpa