Samstag , 19. September 2020
Polizisten haben auf einem Parkplatz in Lübeck einen Hund aus einem aufgeheizten Auto befreit. (Symbolbild)

Polizisten schlagen Scheibe ein und retten leidenden Hund aus überhitztem Auto

Ein Mann unterschätzt die Temperaturen in seinem Auto – und lässt seinen Hund eine Stunde in der Sonne alleine im Fahrzeug zurück. Zeugen werden schließlich auf den leidenden Vierbeiner aufmerksam.

Polizisten haben auf einem Parkplatz in Lübeck einen Hund aus einem aufgeheizten Auto befreit. Ein 54 Jahre alter Mann aus Wiesbaden hatte seinen Border Collie bei nur einen spaltbreit geöffnetem Fenster für etwa eine Stunde im Fahrzeug zurückgelassen, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Ein Zeuge hatte am Mittwoch den schon stark hechelnden Hund bemerkt und die Polizei verständigt. Die Beamten schlugen eine Seitenscheibe des Autos ein und verschafften dem Hund wieder Luft zum Atmen.

Der kurz danach erschienene Hundehalter sei sichtlich erleichtert gewesen und habe zugegeben, dass er die Wärme im Auto unterschätzt habe, sagte eine Polizeisprecherin. Gegen den 54-Jährigen wird jetzt wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt.

RND/dpa