Mittwoch , 28. Oktober 2020
Umgefallene Mülltonnen liegen vor der Alten Oper am Boden. In der Nacht zu Sonntag ist es auf dem Opernplatz zu gewalttätigen Krawallen gekommen. Quelle: ---/Hit Radio FFH/

Frankfurter Polizei kündigt nach Opernplatz-Randale erhöhte Präsenz an

Am kommenden Wochenende soll die Polizeipräsenz im kompletten Stadtgebiet von Frankfurt erhöht werden. Am vergangenen Wochenende war es dort zu Krawallen gekommen – Polizisten wurden angegriffen. Der Vize-Polizeipräsident sagt trotzdem: „Wir wollen Frankfurt aber nicht zu einer Festung machen.“

Frankfurt/Main. Nach den Krawallen auf dem Frankfurter Opernplatz will die Polizei am kommenden Wochenende im gesamten Stadtgebiet eine erhöhte Präsenz zeigen. Vize-Polizeipräsident Walter Seubert kündigte am Donnerstag an, „mit starken Polizeikräften an zahlreichen Orten“ im Einsatz zu sein. „Wir wollen Frankfurt aber nicht zu einer Festung machen“, sagte er.

Der Opernplatz selbst darf am Wochenende ab Mitternacht nicht mehr betreten werden. Zwischen 1 und 5 Uhr gilt dort zudem ein generelles Aufenthaltsverbot. Dann muss jeder den Platz verlassen – nicht einmal mehr Anwohner dürfen den zentralen Platz überqueren. Absperrgitter, um Feiernde fernzuhalten, werden laut Polizei jedoch nicht aufgestellt. Frankfurts Sicherheitsdezernent Markus Frank (CDU) unterzeichnete nach eigener Darstellung vom Donnerstag bereits am Vortag eine bis zum 6. September geltende Allgemeinverfügung.

Angriffe auf Polizisten rund um den Party-Hotspot

In der Nacht auf vergangenen Sonntag waren rund um den Party-Hotspot nach Polizeiangaben Einsatzkräfte aus der Menge mit Flaschen angegriffen worden. Mindestens fünf Beamte wurden demnach verletzt und mehrere Polizeifahrzeuge beschädigt. Polizisten nahmen 39 Menschen vorübergehend fest.

RND/dpa